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Visualisieren lernen

Viele Menschen wünschen sich heutzutage, woanders zu sein als sie gerade sind oder bestimmte Träume und Ziele bereits erfüllt zu haben. Dies ist an sich keine schlechte Sache, doch das Leben ist nun mal kein Wunschkonzert. Erst durch das richtige Visualisieren und mit der richtigen Herangehensweise lassen sich Wünsche erfüllen. Wie genau das funktionieren kann, erfährst du im heutigen Beitrag.

Visualisieren funktioniert nur, wenn du nicht im Widerstand bist

richtig visualisieren lernen

Die meisten Wünsche und Ziele entstehen dadurch, dass wir im Widerstand zum Hier & Jetzt sind und das, was jetzt ist, somit nicht akzeptieren wollen.

Leider verstehen viele nicht, dass man durch Widerstand nur noch mehr Widerstand produziert und dies somit nichts Positives bewirken kann. Nicht nur deine Gedanken, sondern auch deine Gefühle dazu sind hierbei sehr wichtig.

Mit welcher Emotion visualisierst du?

Achte bewusst darauf, denn deine Gefühle stehen im direkten Zusammenhang mit der Realität, die sich zukünftig in deinem Leben manifestiert. Zuerst also muss erkannt werden, dass Mangeldenken zu Mangel führt und hingegen erfülltes Denken zu Fülle führt.

Genauso wie Mangeldenken auch unangenehme Emotionen produziert und erfülltes Denken wiederum sehr schöne und angenehme Emotionen.

Jetzt könnte man sagen, dass wenn man nicht im Widerstand zur Gegenwart ist, ja sowieso gar nicht visualisieren bräuchte. Das stimmt natürlich, allerdings kannst du mit dem Visualisieren dafür sorgen, dass deine Erfüllung auch langfristig standhält.

Sieh es am besten als Tool an und nicht als einzigen Ausweg, um aus deinem Mangel herauszukommen. Zuerst musst du innerlich den Widerstand loslassen, damit deine Visionen auch wirklich wirken.

 

Wieso ist das Visualisieren ein so mächtiges Tool?

Ganz einfach: weil es bestimmte Gefühle produziert. Du kannst dich in ein schönes Gefühl hineinversetzen, was dann dazu führt, dass du deine zuvor angestrebten Gefühle bereits im Hier & Jetzt schon erleben kannst, ohne im Außen etwas erreicht zu haben. Natürlich zieht das Äußere immer nach, wenn der Grundstein im Inneren gelegt wurde. Deine äußere Realität ist sozusagen ein Abbild deiner inneren Gefühlswelt. Um dieses Abbild so schön wie möglich zu zeichnen, eignet sich das Visualisieren sehr gut. Vor allem wird sich auch deine visuelle Wahrnehmung stark verändern, wenn du deine Emotionen in eine hohe Schwingung, nämlich in die Schwingung der Freude, bringst.

 

Visualisieren – was passiert im Gehirn?

Im Grunde genommen wurde es schon gesagt. Durch das Visualisieren werden Emotionen im Körper produziert, wofür gewisse visuelle Informationen aus dem Gehirn abgerufen werden. Sprich deine Gefühle entstehen mithilfe deiner Gedanken und mithilfe der Bilder, die du durch das Visualisieren in deinem Kopf entstehen lässt. Somit eine sehr hilfreiche Funktion des menschlichen Gehirns. Nicht ohne Grund haben wir die Fähigkeit, zu visualisieren. Wie du sie richtig nutzt, wirst du natürlich auch gleich erfahren.

 

Visualisieren lernen –  Deine 4 Schritte-Praxis-Anleitung

Die macht der Visualisierung

Wie kann man Visualisieren lernen?

Es braucht natürlich etwas Übung sowie Geduld und vor allem Vertrauen. Zudem solltest du deine Erwartungen auch herunterschrauben, denn je mehr du erwartest, desto größer wird wahrscheinlich auch wieder der Widerstand. Damit ist jedoch auch gemeint, dass du keine negativen Erwartungen hast. Habe am besten gar keine und wenn, dann nur positive. Wie du bereits weißt, geht es darum, schöne Gefühle zu produzieren. 

Schritt 1: Meistens fängt es nun mal mit dem Widerstand an, denn ansonsten würde man wahrscheinlich gar nicht auf die Idee kommen, die Kraft der Visualisierung zu nutzen. Das ist völlig okay. Fühle deinen Widerstand, aber lehne ihn nicht ab. Heiße ihn willkommen.

Schritt 2: Sobald du nun deinen Mangel erkannt und akzeptiert hast, akzeptierst du gleichzeitig das Hier & Jetzt. Es ist okay so, wie es ist. Wenn es schöner wird, nehme ich dieses Geschenk auch gerne an.

Schritt 3: Nun kommen wir zur Visualisierung. Suche dir einen ruhigen Ort, schließe die Augen und male dir in deinem Kopf die schönste Realität, die du dir für dein Leben vorstellen kannst. Hierbei existieren KEINE Grenzen! Erlebe sie, indem du darin verweilst und sie mit einem schönen Gefühl verbindest. Es kann sein, dass du währenddessen Dinge wie Leichtigkeit, Freiheit und Entspannung spürst.

Schritt 4: Es gibt keine pauschale Vorgabe, wie lange die Visualisierung dauern sollte. Öffne deine Augen und realisiere, dass du bereits die Gefühle, die du anstrebst, in dir trägst. Sie stellen also kein Ziel in der Ferne dar, sondern du kannst sie jederzeit abrufen. Dies kannst du so oft tun, wie du möchtest. Gute Zeitpunkte wären zum Beispiel morgens, abends oder während der Mittagspause.

 

Mehr musst du nicht tun. Es kann sehr gut sein, dass sich die Bilder, die du während dem Visualisieren kreierst, mit der Zeit ändern, was auch völlig normal und in Ordnung ist. Die Hauptsache hierbei ist, dass du die angenehmen Gefühle so intensiv wie möglich fühlst.

 

Visualisierung und Meditation

Visualisieren und Meditation lernen

Man könnte fast sagen, dass Visualisierung das Gegenteil von Meditation wäre. Allerdings stimmt dies nicht ganz. Meditation zeichnet sich hauptsächlich dadurch aus, dass man vollkommen im Hier & Jetzt ist und nicht an die Zeit denkt. Beim Visualisieren befindet man sich jedoch ebenfalls im Hier & Jetzt, denn die produzierten Bilder und Emotionen sind Bestandteil der Gegenwart, ansonsten könnte man sie gar nicht hervorrufen. Sie sind in dir und damit stellen sie keine Zukunftsmusik dar. Empfehlenswert ist es zum Beispiel auch, zuerst ein paar Minuten lang zu meditieren und danach zu visualisieren. Es ist jedoch wichtig, dass du mit dem Visualisieren abschließt, um von den schönen Gefühlen zu profitieren.

 

Visualisieren mit Musik

Musik kann dich in deiner Visualisierung sehr gut unterstützen. Hierbei solltest du darauf achten, sehr beruhigende Musik mit möglichst wenig Text zu wählen. Auch Meditationsmusik eignet sich hier gut. Auf Youtube wirst du hier auf jeden Fall in den ersten Sekunden fündig. Die Musik sollte sich für dich harmonisch und angenehm anhören.

 

Visualisierung nutzen, um Ziele zu erreichen?

Natürlich kannst du durch das Visualisieren deine Ziele erreichen. Du wirst jedoch recht schnell merken, dass deine Ziele gar nicht so weit entfernt sind, wie du bisher vielleicht dachtest. Im Moment der Visualisierung bist du nämlich bereits am Ziel, da du das gewünschte Gefühl spürst. Mehr willst du ja gar nicht erreichen. Klar, im Endeffekt ist es auch erstrebenswert, an den Punkt zu gelangen, an dem man gar keine Visualisierung mehr benötigt, weil sie sich im Außen manifestiert hat. Wann dies geschieht, kann dir aber niemand sagen. Deshalb solltest du es auch wirklich nicht als Ziel oder Vorhaben ansehen. Lass es stattdessen einfach auf dich zukommen und genieße die Momente der Visualisierung im Alltag. Du kannst dir im Endeffekt aber sicher sein: deine inneren Gefühle werden sich immer früher oder später im Außen spiegeln. Es ist also nur eine Frage der Zeit.

 

Nutze die Visualisierung möglichst täglich.

Wie bereits gesagt, gibt es keine pauschale Zeitvorgabe. Das Visualisieren kann auch nur eine Minute lang dauern, da es schlussendlich nur darum geht, dich in bestimmte Gefühle hineinzubegeben. Durch den geringen Zeitaufwand kannst du dieses Tool gerne mehrmals am Tag nutzen, mindestens wird jedoch eine Frequenz von 1 Mal am Tag empfohlen. So steigerst du deine Chancen auf eine baldige Manifestierung im Außen. Überlege dir hierfür für dich passende Tageszeiten. Morgens nach dem Aufstehen zum Beispiel hat jeder Mensch ein paar Minuten Zeit. Selbst wenn du mal verschlafen hast: diese paar Minuten werden nun auch nicht mehr viel ausmachen.

 

Visualisierung vor dem Schlafen gehen.

Visualisierung lernen schlafen

Auch die Zeit vor dem Schlafen gehen ist ein sehr günstiger Zeitpunkt für deine Visualisierung. Durch die produzierten angenehmen Emotionen und Gedanken wirst du höchstwahrscheinlich besser einschlafen bzw. von einer höheren Schlafqualität profitieren. Dein Unterbewusstsein wird positiv angeregt und beeinflusst, was für einen deutlich ruhigeren und tieferen Schlaf sorgt, als wenn du dir stattdessen vor dem Einschlafen noch ein spannendes Youtube-Video auf deinem Smartphone anschaust. Du kannst natürlich gerne nach dem Visualisieren noch ein Buch lesen, während du im Bett liegst. Dies sollte ein Buch sein, welches nicht unbedingt sehr actionreich geschrieben ist, sondern eher etwas „langwierig“ ist.

 

Sei ruhig gespannt auf die Ergebnisse deiner Visualisierungen, doch erwarte nicht, dass sich bereits morgen dein ganzes Leben ändert. Diese Erwartung wäre wieder mit viel Druck verbunden. Setze das Tool erst einmal um und warte, was passiert. An dieser Stelle sei noch gesagt, dass du zusätzlich auch ins Tun kommen solltest, auch wenn sich das mit dem „Warten“ etwas widerspricht. Ins Tun kommen heißt hier lediglich, dass du dir überlegst, welche kleinen Schritte notwendig sein könnten, um dein Leben in die gewünschte Richtung zu lenken. Tue jeden Tag etwas davon und sieh das Visualisieren als ein Werkzeug an, welches dich unterstützt.