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Dein Umgang mit Problemen ist ausschlaggebend dafür, wie zufrieden oder unzufrieden du innerlich bist. Ebenso auch dafür, wie ausgeglichen du durch deinen Alltag gehen kannst oder eben nicht. Heute erfährst du, wie die meisten Menschen mit ihren Problemen umgehen, was daran falsch ist und wie du es besser machen kannst.

 

Probleme als Chance sehen

Im Grunde genommen ist ein Problem immer nur eine Chance zur Veränderung und Verbesserung. Es zeigt dir auf, dass etwas noch nicht optimal läuft. So kannst du dir deiner Probleme bewusstwerden und dementsprechend handeln, um sie aufzulösen.

 

Es gibt 2 verschiedene Wege für den Umgang mit Problemen

wege mit Problemen umzugehen

Das zeigt auch, wie einfach es eigentlich ist, richtig mit Problemen umzugehen. Wähle einfach den 2. Weg, den wir dir gleich erklären und du wirst nie wieder Probleme haben. Wählst du jedoch den 1. Weg, den übrigens die meisten gehen, wirst du weiterhin ein problemreiches Leben führen, welches dich unglücklich macht. Und ja, es ist im Grunde genommen eine einzige Entscheidung, bei der du nur behaarlich bleiben musst.

 

Der falsche Weg mit Problemen umzugehen

  • Schiebe Probleme immer möglichst lange auf. Wenn dich etwas in deinem Leben stört, handele nicht, sondern belasse es dabei.
  • Jammere möglichst oft über deine Lebensumstände, über andere Menschen und vor allem über das Wetter. Beschwere dich stets über alles und jeden aber komme nicht auf die Idee, dich selbst verantwortlich für deine Stimmung zu machen.
  • Wenn etwas schiefläuft, gebe immer deinen Mitmenschen die Schuld. Auch wenn du dich schlecht fühlst, sind es immer die anderen, die daran die Schuld tragen.
  • Kritisiere deine Mitmenschen so oft wie möglich und hebe das Negative an ihnen hervor.
  • Verurteile dich selbst dafür, wenn etwas nicht wie gewollt verläuft und versinke im Selbsthass.

 

Der richtige Weg mit Problemen umzugehen

Wenn du dir den falschen Weg gerade angeschaut hast, wirst du sicherlich gemerkt haben, dass du das auf gar keinen Fall willst. Du willst dich zufrieden fühlen und positiv durchs Leben gehen. Doch warum wählst du immer noch so oft den falschen Weg? An dieser Stelle möchten wir dir einen Weg aufzeigen, der dich in ganz andere Richtungen lenkt und zwar in positive. Richtungen, die dir ein ganz neues Lebensgefühl verleihen und durch die du deutlich mehr Energie verspüren wirst.

 

Gewinner gehen wie folgt mit Problemen um:

 

Probleme bewältigen durch Bewusstsein und Akzeptanz

„Mein Problem akzeptieren? Aber ich will es doch loswerden!“

Ja, schon. Allerdings wirst du es nicht loswerden und noch sehr lange in deiner Situation verweilen, sofern du sie nicht annehmen kannst. Im Moment ist das Problem nun einmal da und es ist nicht möglich, es von einer Sekunde auf die andere wegzuschieben. Du kannst es überhaupt nicht wegschieben, sondern auflösen. Um diesen Prozess aber überhaupt erst anzuschieben, solltest du dein Problem annehmen und es zumindest für den Moment akzeptieren. Wenn es präsent ist, hat es auch seine Daseinsberechtigung. Zudem sind sich viele Menschen erst gar nicht darüber bewusst, was genau ihre Probleme sind und was alles mit ihnen zusammenhängt. Das Bewusstsein für dein Problem ist der erste und wichtigste Schritt.

 

Herausforderungen sind die besseren Probleme

Nun kümmern wir uns um die Sichtweise, die auch entscheidend ist, wenn du dich besser fühlen möchtest. Das Wort „Problem“ ist sowieso schon sehr negativ behaftet und motiviert uns nicht wirklich zum Handeln. Stattdessen kannst du Probleme im Leben auch einfach als Herausforderung sehen. Wie am Anfang bereits beschrieben: eine Chance zum Wachsen. Bekanntlich schöpfen wir eine Menge Energie daraus, wenn wir Herausforderungen im Leben meistern. Auch das Unbewusste in dir nimmt dies wahr und sorgt dafür, dass du immer besser und gelassener mit Herausforderungen umgehen kannst. So gesehen brauchst du eine positive Einstellung.

Diese lautet:

„Oh, mal wieder eine Herausforderung für mich. Ich bin gespannt, was sie mir diesmal zeigen wird.“

 

Mach aus einer Mücke keinen Elefanten

Ganz oft machen wir unsere Probleme auch viel größer als sie eigentlich sind, indem wir uns in sie hineinsteigern und somit in eine Negativspirale geraten. Mit unseren Gedanken sorgen wir dafür, dass uns unsere Probleme auffressen und wir keinerlei Energie mehr verspüren, auch nur irgendetwas dafür zu tun, dass sich diese Dinge auflösen. Du hast jedes Mal erneut die Wahl. Entscheide dich dafür, deine Herausforderungen von außen zu betrachten und zwar so, wie sie nun mal sind. Nicht kleiner und nicht größer.

 

Deine Gedanken sind das eigentliche Problem

Im Anschluss an den vorigen Abschnitt gehen wir nun nochmal auf die Gedanken ein. Oftmals steigern wir uns in Gedankenschleifen hinein, die so lange weiter gehen, bis wir völlig kraftlos am Boden liegen. Hier gilt es, auf die Bremse zu treten und sich bewusst zu machen, was da gerade im Kopf geschieht. Würden wir jedes „Problem“ bei der Größe belassen, in der es um die Ecke kommt, hätten wir fast gar keine Probleme mehr. Das Problem ist wie gesagt oft das, was wir selbst daraus machen. Wenn du dich selbst dabei erwischst, wie du in eine Gedankenschleife abdriftest, nimm‘ dies bewusst wahr und halte für einen Moment inne. Hinterfrage diese Gedanken. Sind diese Gedanken jetzt wirklich sinnvoll oder haben sie vielleicht gar nichts mit der ursprünglichen Sache zu tun? Bringe dich mental zurück an den Anfang und bleibe auch dort. Wenn du dann wieder bei Schritt 1, also der Annahme des Problems, anfängst, bist du auf dem besten Weg.

 

Du bist nicht allein.

Ganz sicher gibt es in deinem Umfeld Menschen, die bereits mal vor einer ähnlichen Herausforderung standen wie du gerade. Scheue dich nicht davor, deine Mitmenschen nach Tipps zu fragen. Selbst wenn sie dir Tipps geben, die für dich persönlich nicht umsetzbar sind, hat es dir schließlich nicht geschadet. Höre dir an, was und wie sie davon berichten und wie sie ihre Herausforderungen gemeistert haben. Die Dinge, die wir aktiv tun, um unsere Probleme aufzulösen, sind meistens individuell und bei jedem Menschen anders.

Die inneren Prozesse allerdings, also das, was im Kopf geschieht, ähneln sich meistens sehr. Es braucht nämlich immer ein gewisses Mindset, um Herausforderungen erfolgreich zu meistern und aus ihnen zu lernen. Versuche somit, auch zwischen den Zeilen zu lesen und analysiere, wie die Menschen mental mit ihren Problemen umgegangen sind, bevor diese sich auflösten.

 

Wie löse ich ein Problem?

Hier bekommst du von uns nochmal eine konkrete Praxisanleitung, nachdem du viel über die richtige Einstellung und Herangehensweise sowie mögliche Wege des Umgangs erfahren hast.

Anleitung

Schritt 1: Schaue dir dein Problem an und nimm‘ es ganz bewusst wahr. Was genau ist das Problem? Wo liegt es?

 

Schritt 2: Baue keinen Widerstand zu deinem Problem auf, sondern akzeptiere es. Es ist jetzt nun mal so wie es ist und es wird einen positiven Sinn für dich haben. Sprich laut oder in Gedanken folgenden Satz: „Es soll genau so sein, wie es jetzt gerade ist. Das ist völlig in Ordnung so.“

 

Schritt 3: Wenn nun trotzdem noch Gedanken folgen, die dich negativ stimmen, nimm‘ dir besonders Abschnitt 8 zu Herzen. Stoppe deine Gedankenschleife und mach‘ das Problem nicht größer als es ist.

 

Schritt 4: Schreibe dir konkrete Handlungsschritte auf, die zur Auflösung deines Problems führen können. Dazu gehört auch das Informieren im Internet, bei Mitmenschen usw. Alles, was du aktiv tust, wird dir in irgendeiner Form helfen. Tue ab jetzt jeden Tag mindestens eine Sache, die dich weiterbringen könnte. Oftmals denken wir nur, dass etwas nichts nützt, jedoch werden wir es nicht herausfinden, solange wir es nicht versuchen.

 

Der Umgang mit Problemen ist manchmal sogar überflüssig.

Es kann auch sein, dass du merkst, dass du etwas wirklich nicht in der Hand hast. Wenn dies der Fall ist, kannst du beruhigt sein, denn dann ist es überhaupt gar nicht dein Problem. Dann ist zum Beispiel auch jegliches Grübeln oder Nachdenken sinnlos. Konzentriere dich allgemein immer nur auf Dinge, die du auch selbst mit in der Hand hast.

Besonders die Schritt-für-Schritt Anleitung in Abschnitt 10 ist nichts, was du einmalig tust und danach nie wieder. Du solltest sie immer wieder aufs Neue anwenden und es kann auch sein, dass du sie bei ein und dem gleichen Problem mehrmals umsetzen und von vorne beginnen musst. Wir wünschen dir maximalen Erfolg und ein stressfreies Leben.

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