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Werde dir im Klaren darüber, in welchen Bereichen du Priming anwenden willst.

Beim Priming geht es darum, ein konkretes Ziel festzulegen und dann den nötigen Reiz zu finden, der dich beim Erreichen deines Ziels unterstützt. Du solltest den Priming-Effekt also ganz gezielt verwenden und am besten nur in Bereiche, in denen du klares Verbesserungspotenzial bei dir siehst. Wichtig ist, dass du dich immer erstmal nur um einen einzigen Bereich zur Zeit kümmerst.

 

Effizienter lernen durch Priming

Als Ziel kannst du dir hierbei ganz klar vornehmen, mehr Lernstoff in kürzerer Zeit zu verarbeiten und speichern zu können. Dies muss nicht immer in Bezug auf eine Klausur in der Uni sein, sondern kann auch für die allgemeine Wissensaneignung in jedem Bereich verwendet werden. Als Reiz eignet sich hierbei sehr gut ein Selbstgespräch, zum Beispiel: „In den nächsten 45 Minuten werde ich mein Bestes geben und hochkonzentriert lernen. Ich fokussiere mich nur auf den Lernstoff. Danach lege ich eine kurze Pause ein und schaue, wie weit ich bisher gekommen bin.“
Diese Worte sprichst du dir dabei am besten selbst vor und stellst dir zudem noch vor, wie du am Schreibtisch sitzt und fleißig lernst. Sobald du dieses Bild ganz klar vor Augen hast, kannst du loslegen.

 

Durch Priming regelmäßiger Sport treiben

Vielleicht ist es dein Ziel, etwas regelmäßiger Sport zu treiben. Oftmals können wir uns hierfür nur schwer aufraffen, doch auch hier kannst du den Priming-Effekt positiv nutzen.
Dein Ziel ist es zum Beispiel, 3 Mal in der Woche Sport zu treiben und das jeweils 60 Minuten lang. Jetzt musst du den nötigen Reiz finden, der dir behilflich ist. Das kann zum Beispiel Musik sein, denn mit Musik haben wir in der Regel mehr Spaß am Sport. Nun überlegst du dir ein bestimmtes Ritual vor dem Sport und den dazugehörigen „Starter-Song“, der dich motiviert und antreibt. Das Ritual kann sein, einen Kaffee zu trinken und ein wenig auf der Stelle zu joggen. Wichtig ist, dass du ein Ritual findest, welches dir Spaß macht.

 

Gute Laune durch Priming

Wie im Beitrag, in dem der Priming-Effekt allgemein beschrieben wurde,(hier geht´s zum vorherigen Beitrag) soll es auch hier um deinen Konsum von Medien und Informationen gehen. Wenn du so oft wie möglich gut gelaunt durch den Tag gehen möchtest, sei dir empfohlen, ausschließlich Medien und Informationen an dich heranzulassen, die dich in irgendeiner Weise weiterbringen und interessieren. Besorge dir Bücher zu Themen, die dich begeistern. Schaue dir Dokus an oder recherchiere im Internet. Konsumiere vor allem so wenig wie möglich von den Medien, die dir eher schlechte als gute Laune bescheren. Mach dir wirklich bewusst, ob es dir gut tut, wenn du dir täglich negative Berichte durchliest oder anschaust.

 

Schreibe dir eine konkrete Liste mit deinen Priming-Zielen

Sobald du weißt, in welchen Bereichen du dich „primen“ möchtest, solltest du alles davon sauber aufschreiben. Danach kann es ans Eingemachte gehen. Du nimmst dir den wichtigsten Punkt von allen heraus und beginnst mit diesem, indem du dir dann ganz genau dein persönliches Ziel, deinen Reiz und dein dazugehöriges Priming überlegst und natürlich ebenso zu Papier bringst. Es ist wichtig, dass du diese 3 Punkte dabei beherzigst und dich in deinen Worten, die du niederschreibst, auch so klar und deutlich wie möglich ausdrückst. Dann kannst du das Ganze angehen und dein erstes Priming-Ziel erreichen.

Das Gute daran ist, dass du hierbei mit relativ kurzfristigen Zielen arbeiten kannst und somit nicht unendlich lange auf Resultate warten musst. Arbeite dich Schritt für Schritt und ohne Druck durch alle deine Punkte durch und wenn du beim letzten angekommen bist, fallen dir ja vielleicht bereits weitere Bereiche ein, in denen du dich gerne anders primen/lenken würdest als bisher.