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Wenn dich hin und wieder negative Gedanken einholen und du nicht weißt, wie du sie stoppen kannst, bist du keinesfalls allein damit. Enorm vielen Menschen geht es ähnlich wie dir und die gute Nachricht dabei ist: es gibt Wege, mit diesen Gedanken umzugehen und sie sogar zu minimieren. Das und mehr erfährst du im heutigen Beitrag.

 

Ursachen für negative Gedanken – woher kommen sie?

Zuerst einmal sollte erwähnt werden, dass du nicht deine Gedanken bist. An der Frage „Woher kommen sie?“ merkt man das schon teilweise. Wenn du deine Gedanken wärst, könnten sie nicht in deinen Kopf kommen, sondern wären schon von Natur aus da und sie wären bei jedem Menschen gleich. Eine häufige Ursache für negative Gedanken sind zum Beispiel die Medien. Wenn du überwiegend Medien konsumierst, die negative Schlagzeilen oder Berichte enthalten, wirst du dementsprechend konditioniert und diese Negativität schleicht sich in dein Unterbewusstsein ein, ohne dass du es bemerkst. So entsteht bei vielen Menschen ein schlechtes Weltbild.

Praxistipp: Rufe dir immer wieder ins Bewusstsein, was du da gerade liest oder schaust. Bringt es dich wirklich weiter? Kannst du etwas Positives daraus ziehen?
Zudem sind es oftmals auch Glaubenssätze, die im Laufe deines Lebens entstanden sind und die dich in einen Teufelskreis voller negativen Gedanken führen. Beispiel: wenn du hinsichtlich deinem Körper einen negativen Glaubenssatz entwickelt hast, wie z.B. „Ich werde niemals abnehmen und zufrieden mit meinem Körper sein können.“, dann führt dies dazu, dass du ständig negative Gedanken in Bezug auf deinen Körper hast und nichts Positives mehr erkennst. In solchen Fällen sind es nicht die negativen Gedanken, die du dir zur Brust nehmen solltest, sondern eher die Ursache davon.

 

Negative Gedanken in positive umwandeln und somit negative Gedanken stoppen

Ein negativer Gedanke ist schädlich, weil er dich ausbremst und dich in eine sehr niedrige Schwingung bringt. Aus dieser Schwingung heraus entwickelt dein Körper täglich mindestens eine unangenehme Emotion und du wirst somit niemals motivierend und inspirierend auf andere Menschen wirken, sondern eher unsympathisch. Menschen, die eine negative Energie ausstrahlen, die ihre Ursache immer in negativen Gedanken hat, werden als störend wahrgenommen. Allerdings kannst du es jederzeit ändern. Grübeln bringt hier nicht wirklich viel, sondern du musst deine negativen Gedanken in dein Bewusstsein rufen, wozu wir später auch noch kommen. Das Unbewusste liegt immer in einem Schatten und ist somit schwer zu erkennen.

 

Praxisanleitung: die Umwandlung der Gedanken, um negative Gedanken zu stoppen

  • Schritt 1: Stelle dir jedes Mal, wenn du dich kopftechnisch nicht gut fühlst oder schlechte Laune bekommst, was du in diesem Moment gerade denkst bzw. was du in den letzten Minuten und Stunden gedacht hast. Dein Denken führt immer zu bestimmten Emotionen, weshalb du von diesen wiederum oftmals auf deine Gedanken schließen kannst.
  • Schritt 2: Wenn du einen negativen Gedanken erkannt hast, frage dich am besten, warum du ihn denkst und ob er wirklich wahr sein muss. Überprüfe den Wahrheitsfaktor deiner Gedanken.
  • Schritt 3: Die dritte Frage lautet: „Wie wäre mein Leben, wenn ich diesen Gedanken nicht mehr in mir hätte?“
  • Schritt 4: Zum Schluss suchst du dir einen positiven Gedanken als Ersatz. Hierfür kannst du deinen negativen Gedanken einfach umdrehen und dir das Gegenteil davon anschauen. Du musst ihn dir jetzt nicht krampfhaft einreden, sondern es reicht schon, wenn du ihn dir öfter vorstellst.

 

Wie du Angstgedanken stoppen kannst

Ängste sind oftmals ziemlich intensiv und bremsen uns aus, weil wir durch sie gewisse Dinge nicht wagen oder tun, auch wenn wir es eigentlich gerne wollen würden. Das muss so allerdings nicht sein. Du kannst deine Angstgedanken auch als Wegweiser betrachten. Um die Angst loszuwerden und sie zu stoppen, musst du überprüfen, ob sie auch wirklich gerechtfertigt ist. Und um dies zu überprüfen, musst du genau das tun, wovor du Angst hast bzw. was zu deinem Angstgedanken geführt hat. Nur auf diese radikale Art und Weise kannst du herausfinden, ob dein Gedanke wirklich der Wahrheit entspricht. Natürlich solltest du deinen Verstand hierbei nicht gänzlich vergessen. Also wehe, du springst morgen vom Dach, weil du hier gelesen hast, dass du so handeln sollst, als hättest du diese Angst nicht
Höchstwahrscheinlich ist dir das bereits klar, aber wir erwähnen es an dieser Stelle doch nochmal zur Sicherheit. Im Grunde genommen geht es darum, die Angst an die Hand zu nehmen, sie da sein zu lassen. So kann sie selbst erkennen, dass sie wieder gehen kann, weil sie keine Funktion mehr für dich in dieser Situation hat.

 

Negative Gedanken in der Beziehung

Auch sind oftmals Trennungen oder extreme Krisen in einer Beziehung das Resultat von negativen Gedanken. Wenn du nämlich grundsätzlich zu negativem Denken neigst, wirst du das auch auf deinen Partner projizieren, indem du ihm Vorwürfe machst und Vieles negativ interpretierst, was er oder sie äußert und tut. Dieses Problem besteht nicht nur in Liebesbeziehungen, sondern auch in allen anderen Arten von Beziehungen, wie z.B. Freundschaften, Geschäftsbeziehungen und so weiter.
Hier gelten dieselben Regeln wie in Abschnitt 3, der Praxisanleitung.

 

Negative Gedanken stoppen durch dein eigenes Bewusstsein

Wenn du deine schlechten Gedanken erst einmal erkennst und sie somit aus deinem Unterbewusstsein in dein Bewusstsein gebracht hast, kannst du sie auch hinterfragen, ändern oder austauschen. Das Bewusstsein ist hierfür jedoch essenziell. Wer einen negativen Gedanken bei sich selbst bemerkt, neigt schnell dazu, wieder unbewusst zu werden. Das heißt, dass viele Menschen sich dann nicht die Mühe machen möchten, diesen Gedanken zu analysieren bzw. zu hinterfragen, weil man dafür ja aktiv werden müsste. Zumindest erst einmal im Kopf. Allerdings wirst du so niemals glücklich werden. Das sei dir garantiert.

 

Negative Gedanken stoppen durch positive Aktivitäten

Dein Fokus ist auch ein sehr wichtiger Faktor, wenn es darum geht, negative Gedanken zu stoppen oder sie in positive umzuwandeln. Fokussiere dich vermehrt auf die positiven Dinge in deinem Leben und tue so viele freudige Dinge wie nur möglich.

Ein paar Beispiele:

  • Sport und körperliche Betätigung
  • Treffen mit positiven Menschen aus deinem Umfeld
  • Interessante Bücher lesen
  • Spaziergänge in der Natur
  • Kurze Meditationen am Morgen
  • Und Vieles mehr.

Hier gilt es wirklich, dass du dir Aktivitäten suchst, die dir persönliche Freude bereiten und an denen du Spaß hast. So entstehen unter anderem positive Gedanken in deinem Kopf, angenehme Gefühle in deinem Körper und du gelangst in eine hohe Schwingung, die andere Menschen positiv ansteckt.

Noch eine Frage, die du dir stellen kannst.

„Was könnte das jetzt für einen positiven Sinn haben?“

oder

„Was könnte ich Positives aus dieser Situation für mich mitnehmen?“

Stelle dir immer wieder die Frage nach dem Positivem. Suche es so oft wie möglich und selbst dann, wenn du dir gar nicht vorstellen kannst, irgendetwas Gutes in diesem Moment denken zu können. Du wirst erstaunt sein, wie viel du mit der Zeit finden kannst und wie dein positiver Fokus dein gesamtes Leben verändert. Natürlich zum Positiven.

Fallen dir selbst noch weitere Punkte oder Dinge ein, die dir in Bezug auf negatives Denken helfen können? Wenn ja, schreib es uns gerne in die Kommentare. Wir freuen uns über jeden Austausch. Schau dir auch unsere anderen Beiträge an, in denen es unter anderem um Themen wie Karma, Beliebter werden, Gewohnheiten und allgemein Persönlichkeitsentwicklung geht.