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Du fühlst dich des Öfteren unmotiviert und weißt nicht, woran das liegt? Du siehst ständig motivierte Menschen und verspürst ein Gefühl von Neid, weil sie so glücklich wirken? Motivation ist ein großes Thema und in aller Munde. Wir sind ständig auf der Suche nach ihr, doch suchen an den falschen Orten. Wo du suchen musst, erfährst du heute 😉

Was ist Motivation?

Der Begriff wird oftmals falsch verstanden und falsch interpretiert. Bzw. wir gehen teilweise einfach nicht richtig mit ihm um und denken gar nicht drüber nach, was Motivation eigentlich wirklich bedeutet. Das Wort „Motiv“ steckt ja schon mit drin, also geht es im Endeffekt darum, ein Motiv bzw. einen Grund zum Handeln zu haben. Deswegen hört man auch oftmals die Frage „Was ist deine Motivation?“ Dies heißt nichts weiter als „Was ist dein Grund?“ oder „Was ist dein Warum?“.

Wie Motivation finden

Es darf jedoch nicht irgendein Grund sein, sondern er muss tief in dir als Bedürfnis verankert sein, sodass du ihn auch greifen und fühlen kannst. Motivation ist nicht, von äußeren Einflüssen oder Menschen angetrieben zu werden. Motivation ist nicht, ständig gegen sich selbst anzukämpfen und den inneren „Schweinehund“ zu überlisten. Ebenso wie beim Begriff der Persönlichkeitsentwicklung geht es darum, dass dein Handeln bestmöglich in Einklang mit dir selbst bringst. Motivation soll dich in erster Linie zu dir führen und nicht an irgendein Ziel, welches dir eingeredet wurde. Wie du diesen Prozess in Zukunft am besten einleitest, erfährst du natürlich in den folgenden Abschnitten.

 

Selbstmotivation 

Hier geht es jetzt hauptsächlich um die falsche Interpretation vom Begriff „Motivation“, denn Selbstmotivation ist im Grunde genommen genau das Gleiche. Da wir Motivation aber heutzutage immer als etwas Äußeres betrachten, im Sinne von „Motiviere mich mal ein bisschen.“, soll hier noch einmal klargestellt werden, was wirklich wichtig ist. Wir gehen einfach mal davon aus, dass Motivation etwas ist, was du von außen bekommst und was du dir vor allem wünschst, von außen zu bekommen. Selbstmotivation hingegen ist dann die Motivation, die aus dir selbst herauskommt und wofür du keine äußeren Einflüsse benötigst. Welche Variante bevorzugst du? Ich schätze, die Antwort liegt hier auf der Hand. Somit ist Selbstmotivation eigentlich das, was wir suchen und womit so viele Menschen Probleme haben. Wie oft merken wir, dass jegliche Motivation nichts nützt und wenn, auch nur kurzfristig. Die Gegenüberstellung von kurzfristiger Motivation und langfristiger Motivation wird in einem der folgenden Abschnitte auch nochmal näher erläutert.

 

Warum haben wir keine Motivation?

Unmotiviert sind wir, weil wir antriebslos sind und nicht wissen, was unsere persönlichen Ziele und Bedürfnisse im Leben sind. Wir kennen unsere Aufgabe nicht und fühlen uns deshalb oftmals so, als würden wir nur existieren und in den Seilen hängen, anstatt wahrhaftig zu leben und uns selbst zu verwirklichen.

Warum keine Motivation

Bei uns Menschen ist das allerdings völlig natürlich, da wir sehr geprägt sind von äußeren Einflüssen, sprich anderen Menschen und Dingen, die wir im Laufe unseres Lebens so aufschnappen. Wir haben keine Motivation, weil wir nicht wissen, was uns ausmacht, was uns Freude bereitet und wozu wir bestimmt sind. Das Adjektiv „unmotiviert“ ist oftmals ein Synonym für „energielos“ oder „antriebslos“. Unsere wahre Lebensenergie können wir nur finden, indem wir uns auf den Weg machen. Auf den Weg zu uns selbst. Wenn du das hier liest, bist du vielleicht schon auf dem richtigen Weg 😊

 

Praxistipps, um dauerhafte Motivation zu finden.

 

  1. Stelle dir Fragen, wie zum Beispiel: „Woran habe ich Freude?“ oder „Wobei vergesse ich die Zeit?“ oder „Was ist mir wirklich wichtig bei der Partner- und Berufswahl?“ Fragestellungen an dich selbst sind der erste und wichtigste Schritt. Du kannst nämlich nur finden, wonach du suchst, wobei das Suchen auch meistens nicht im Außen stattfindet, sondern in dir selbst.
  2. Schaue dir deinen Alltag an, besonders dein Handeln während deines Alltags. Welche Dinge machst du ungerne? Mach nach und nach weniger davon.
  3. Welche Dinge machst du gerne? Mach nach und nach mehr davon.
  4. Hinterfrage dich und das, was du tust, immer wieder. Höchstwahrscheinlich werden es nicht dein Leben lang die gleichen Dinge sein, die dir Freude bereiten, denn wir Menschen sind spirituelle Wesen und somit extrem flexibel und wechselhaft. Bewahre hier keine künstliche Standhaftigkeit, wenn du eigentlich merkst, dass dir etwas keinen Spaß mehr macht.
  5. Wenn du dir eine Sache vornimmst, die du wirklich fühlst, fange mit kleinen Schritten an und nimm dir nicht zu viel vor.

 

Beispiel Sport: Treibe erst einmal 2 Mal die Woche Sport und verausgabe dich nicht allzu sehr. So kannst du dich nach und nach steigern bis zu dem Punkt, an dem du erkennst, dass es genau das richtige Volumen an Bewegung für dich ist, damit du frei im Kopf bist und klarer denken kannst. Hier gibt es jedoch keine pauschalen Empfehlungen, da es individuell anzuschauen ist. Vielleicht reichen dir auch schon 2 Trainingseinheiten die Woche je 45 Minuten. Höre in dich hinein. Dieses Beispiel kannst du natürlich auch auf viele andere Lebensbereiche übertragen.

 

Kurzfristige Motivation vs. Langfristige Motivation

Vielleicht hast du es auch schon einmal erlebt, dass du in einer Sache kurzfristig motiviert und dann enttäuscht warst, als der Antrieb dann nach kurzer Zeit wieder verschwand, ohne dass du es dir erklären konntest. Das liegt meistens daran, dass diese Sache nicht zu 100 % für dich bestimmt war und es einen anderen Weg für dich gibt. Allerdings warst du zumindest für eine kurze Zeit energievoll und motiviert, weshalb der Ansatz definitiv der richtige gewesen sein muss. Um daraus eine langfristige Sache zu machen, solltest du dir diesen Ansatz erneut anschauen und dir konkrete Gedanken dazu machen, wie du ihn so weit ausbauen und umändern könntest, damit daraus eine langfristige Motivation entsteht.

Langfristige Motivation finden

Gab es Dinge, die noch nicht so optimal waren? Die dir nicht so gefallen haben? Hier gilt es, sehr genau hinzuschauen, denn oft kommen wir nach kurzer Zeit an einen Punkt, an dem wir irgendetwas ändern müssten, um weiterhin motiviert zu bleiben. Da wir aber ständig denken, dass wir an einer Sache so lange wie möglich festhalten müssen, öffnen wir uns nicht der Veränderung. Wir engen uns ein, was dann schlussendlich zu einer Demotivation führt.

 

Äußere Motivation in Einklang mit deiner inneren Motivation bringen

Grundlegend sind äußere Motivationseinflüsse nichts Schlechtes, denn du kannst sie positiv für dich nutzen. Schaust du dir zum Beispiel ein Motivationsvideo an oder liest ein Buch, welches diese Themen behandelt, picke dir die Dinge heraus, die zu dir passen und für die du Freude empfinden könntest. Alles andere kannst du vergessen. Auch wenn dir ein anderer Mensch Tipps und Ratschläge gibt, nimm sie gerne alle an, doch fokussiere dich im Nachhinein nur auf die Tipps, die du selbst auch fühlst. So sorgst du dafür, dass deine innere Motivation mit äußeren Einflüssen kombinierst.

 

Selbstmotivation kann nur funktionieren, wenn du den Druck weglässt.

Gib dir selbst die nötige Ruhe und Zeit. Es gibt keinen Grund, von heute auf morgen alles ändern zu müssen. Vor allem kämpfen wir gegen uns selbst, wenn wir uns selbst stressige Gedanken machen und zu hohe Ansprüche an uns haben. Dein innerer Frieden hat nichts mit Druck und Kampf zu tun. Verinnerliche das unbedingt. Aber auch für das Verinnerlichen darfst du dir Zeit nehmen 😉

 

Motivation wird überflüssig, wenn du deinen Weg gefunden hast.

Sobald du im Einklang mit dir bist, deine Bestimmung lebst und stetig deiner Freude folgst, wird Motivation kein Thema mehr für dich sein. Natürlich ist dies ein Prozess, der ein wenig Zeit in Anspruch nimmt. Doch es lohnt sich.

Lebensmotivation finden

Wir empfehlen dir, einen groben persönlichen Fahrplan aufzustellen, um auch wirklich ins Tun zu kommen. Ohne Druck und ohne Stress. Wenn du merkst, dass dich irgendetwas stresst, erlaube dir, es loszulassen. Speichere dir diesen Beitrag als Lesezeichen ab, um immer wieder darauf zurückgreifen zu können, denn mit einmal Lesen ist es meistens nicht getan 😊 Wir wünschen dir ganz viel Freude und Erfolg.