Subscribe

Warum sollte ich Meditation lernen?

Meditation ist ein Zustand, in dem wir uns grade heutzutage kaum noch befinden, was sehr schade ist. Wir sind ständig am Machen und Tun, stehen unter Strom und sind angetrieben von Alltagsabläufen oder Zielen, die wir erreichen wollen. Dabei vergessen wir gerne mal das Wichtigste: im „Hier & Jetzt“ zu leben und die Momente zu genießen bzw. sie bewusst wahrzunehmen. Meditation ist ein Tool, welches dich in jedem Fall in das Hier und Jetzt zurückbringt und dich ausgeglichener durch den Tag gehen lässt. Es wird dir dabei helfen, gelassener zu werden und in vielen Situationen einen klareren Kopf zu bewahren. Wie genau du das lernen kannst, erfährst du im nächsten Beitrag, nämlich in der „Praxisanleitung“ zum Thema Mediation.

 

Was ist Meditation überhaupt?

Meditation wird von vielen Menschen immer noch als etwas sehr Exotisches angesehen, jedoch ist es ein völlig natürlicher Zustand, in dem wir viel zu selten sind. Von einem Termin zum nächsten zu hetzen und kaum Ruhe und Zeit für sich selbst zu finden, ist alles andere als natürlich und daher ein Grund für viele Krankheiten und Schicksalsschläge. Es gibt viele verschiedene Wege, in den Meditationszustand zu gelangen. Du kannst ihn ganz bewusst hervorrufen und planen, indem du für eine gewisse Zeitspanne meditierst (bestenfalls morgens). Allerdings gibt es auch völlig normale Situationen und Momente im Alltag oder an bestimmten Tagen, in denen du bereits meditierst, ohne es zu wissen. Meditation heißt, seine eigene Mitte wieder zu finden und vollkommen im „Hier & Jetzt“ zu sein, im Moment. Heißt also, dass jedes Mal, wenn du einen Moment so sehr genießt, dass du gar nicht mehr an gestern oder morgen denkst, du dich bereits im Meditationszustand befindest. Das kann in den unterschiedlichsten Situationen passieren, wie z.B. bei Treffen mit guten Freunden, einem gemeinsamen Abend mit dem Partner, beim Sport usw.

Man kann zusammenfassen: immer, wenn du die Zeit vergisst, meditierst du.

 

Meditation ist nicht immer angenehm!

Gerade ging es um das Genießen von Momenten, doch wir sind auch in der Lage zu meditieren, während wir uns alles andere als gut fühlen. Meistens geschieht das in Momenten, in denen wir Schicksalsschläge erleiden oder stark involviert in solchen von anderen Menschen sind. Das sind natürlich auch Momente, in denen wir die Zeit vergessen und das „Hier & Jetzt“ sehr intensiv und bewusst wahrnehmen. Um wenigstens immer etwas Positives aus allem ziehen zu können, kannst du dich nun also nach solchen Momenten daran erinnern, dass du dich im Meditationszustand befunden hast und dass das immer etwas Positives ist. Sogar, wenn der Grund dafür negativ bzw. sehr unangenehm oder gar traurig war.

 

Das Meditieren am Morgen bewährt sich am meisten.

Damit ist die Mediation gemeint, die wir bewusst planen und durchführen. Der Moment, nachdem wir aufwachen, ist dafür sehr gut geeignet, da somit der Start in den Tag ganz anders und viel entspannter verläuft als sonst. Und wir wissen alle: wenn der Start schon gut ist, ist die Chance für einen weiteren positiven Verlauf des Tages sehr hoch. Andersherum natürlich auch, denn wenn wir uns morgens kaum Zeit für uns selbst einplanen und direkt nach dem Aufstehen in Hektik geraten, gehen wir meist mit keinem guten Gefühl aus dem Haus, vergessen Dinge usw. Wenn dies häufiger vorkommt, verschwenden wir kostbare Lebensenergie und demnach auch Lebenszeit. Doch auch abends ist eine gute Zeit, um zu meditieren, da der Faktor Schlaf schließlich auch enorm wichtig ist und von uns allen häufig missachtet wird. Du kannst durch Meditation deine Schlafqualität auf ein ganz neues Level bringen, was dann wiederum das Aufstehen angenehmer macht.

 

Niemand muss Mediation lernen, doch helfen tut es vielen.

Wichtig ist, dass du dich nicht selbst unter Druck setzt. Wenn du langfristig wirklich merkst, dass die geplante Mediation nichts für dich ist, kannst du es auch einfach lassen und dich im Alltag immer wieder daran erinnern, so oft wie möglich die einzelnen Momente zu genießen. Allerdings solltest du nicht zu schnell aufgeben, da das Meditieren lernen wie die meisten Dinge im Leben Zeit und Geduld benötigt. Im nächsten Beitrag geht es ans Eingemachte, denn dort erfährst du, wie du das Ganze in die Tat umsetzt.

 

 

Hidden Content