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Meditation lernen – sollte entspannt und ruhig geschehen.

Diesen Praxistipp setzen wir direkt an den Anfang, da du nur erfolgreich sein kannst, wenn du ihn wirklich beherzigst. Es wird dich keinen einzigen Schritt nach vorne bringen, wenn du dir Druck machst und dich stĂ€ndig dazu zwingen musst, zu meditieren. Wenn du das Tool Mediation sinnvoll nutzen möchtest und es dafĂŒr sorgen soll, dass du entspannter durch den Alltag gehst, musst du das Thema nun mal auch entspannt angehen. Dies ist die Grundvoraussetzung, die unbedingt vorhanden sein muss. Werde dir also im Klaren darĂŒber, dass du nichts musst und dass du dich wie bei allem anderen auch dafĂŒr oder dagegen entscheiden kannst. Sowohl darĂŒber als auch ĂŒber die Art und Weise und die Geschwindigkeit des Prozesses kannst du entscheiden.

 

Meditation lernen – DafĂŒr sollte man erst einmal kleine Schritte wagen.

Um keinen großen Druck aufzubauen und die HĂŒrde so klein wie möglich zu halten, fange zu Beginn am besten mit nur 5 Minuten fĂŒr 3 Mal in der Woche an. Vielleicht wĂ€hlst du dafĂŒr sogar den Montag, den Mittwoch und den Freitag. Diese 5 Minuten hat im Endeffekt jeder ĂŒbrig und dennoch können sie viel bewirken. Mit dieser Herangehensweise wirst du auch immer wieder den Unterschied spĂŒren zwischen „Meditationstagen“ und Tagen, an denen du nicht meditierst. Wenn du merkst, dass du problemlos die Zeitspanne oder die Anzahl der Einheiten erhöhen könntest, tue dies ruhig.

 

Meditation lernen – Doch wie gehe ich diese 5 Minuten an und wie gestalte ich sie?

WĂ€hle fĂŒr deine Meditation einen vollkommen ruhigen Ort, an dem du dich wohlfĂŒhlst und an dem es so wenige Ablenkungsmöglichkeiten wie möglich gibt. Wenn möglich, tue dies nicht auf oder in deinem Bett, sondern auf einem separaten Platz, wie z.B. einem bequemen Sessel oder einem Sofa. Die Kunst ist es nun, in diesen 5 Minuten nichts zu tun und auch so wenig wie möglich zu denken. Setze dich hin und schließe die Augen. NatĂŒrlich werden Gedanken kommen, doch deine Aufgabe ist es nun, sie einfach zu ignorieren. Lass sie ruhig da sein, doch gehe nicht weiter auf sie ein. So entwickelst du einen gesunden Abstand zu deinen Gedanken, was sehr wichtig ist. Mehr ist es im Grunde genommen nicht. Achte allerdings darauf, dass du vor Beginn der Meditation bereits deinen kompletten Körper entspannst. Lass deine Schultern fallen und atme tief in den Bauch hinein und langsam. So kommst du automatisch in eine aufrechte Position, ohne dabei Spannung aufzubauen.

 

Meditation lernen – Wie funktioniert der ungeplante Meditationszustand?

Wie komme ich da so oft wie möglich hinein?

Suche die Momente, in denen du die Zeit vergisst und eine große Freude verspĂŒrst. Das sind bei jedem Menschen verschiedene Dinge oder Situationen, doch um ein paar Beispiele zu nennen: Treffen mit guten Freunden, Spazieren gehen alleine oder mit guten Freunden, gemeinsame Abende mit dem Partner/der Partnerin, Videospiele spielen, Filme/Serien schauen, Basteln, Malen, Lesen, Sport treiben und noch Vieles mehr. Dies sind wie gesagt nur Beispiele. Finde heraus, was dir wirklich Spaß macht und praktiziere dies dann so oft wie nur möglich. Neben Spaß und Freude ist ein wichtiger Indikator, dass du wĂ€hrend dieser Zeit sehr wenig bis gar nicht denkst. Dies passiert aber automatisch, wenn du in deinem Element bist. Wenn es nicht geschieht, ist es nicht dein Element und somit entsteht kein Meditationszustand. NatĂŒrlich ist das nicht schlimm und wir sollten bzw. können auch nicht 24 Stunden am Tag meditieren, aber so kannst du die Dinge und TĂ€tigkeiten voneinander unterscheiden und erkennen, ob du meditiert hast oder eben nicht.

 

Die geplante Mediation lernen wir, in dem wir sie auch wirklich planen und uns feste Zeiten und Tage setzen.

Solltest du mit den 5 Minuten an 3 Tagen in der Woche beginnen, setze dir diese 3 Einheiten auch wirklich als unanfechtbare Zeiten, die nur fĂŒr dich und deine Meditation gedacht sind. Selbst wenn du verschlĂ€fst und eigentlich ganz schnell zur Arbeit, zur Schule oder in die Uni musst: meditiere trotzdem fĂŒr 5 Minuten. Denn wenn wir ehrlich sind, werden diese 5 Minuten dann auch nicht mehr viel ausmachen. Im Gegenteil, sie werden dazu fĂŒhren, dass wir trotz des Verschlafens relativ gelassen in den Tag starten können, was enorm viel wert ist.

 

Wichtig:

Die 3 Mal 5 Minuten in der Woche sind lediglich ein Beispiel, mit dem du auf jeden Fall immer auf der sicheren Seite bist, wenn du gerade Neueinsteiger im Thema Mediation bist. Du kannst diese Zahlen natĂŒrlich individuell auf deine BedĂŒrfnisse anpassen. Probiere dich gerne aus und wenn du höher gehen möchtest, tue es ruhig und wenn nicht, dann nicht. Selbst, wenn du irgendwann merken solltest, dass dir die geplante Meditation nichts gibt, kannst du immer noch schauen, dass du in deinem Leben so oft wie möglich den ungeplanten Meditationszustand suchst, indem du einfach mehr davon tust, was dir Freude macht.

 

 

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