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Heute kümmern wir uns um das Thema „Kreativer werden“, weil sich ziemlich viele Menschen damit beschäftigen. Gerade in der heutigen Zeit von Social Media und co. sehen wir ständig Menschen, die ihre Kreativität ausleben und oftmals vergleichen wir uns auch mit ihnen. Wenn wir dann feststellen, dass wir scheinbar nicht ansatzweise so kreativ sind, macht uns das schlechte Laune. Dass dies allerdings zu verhindern ist und wie du selbst in deine höchste Kreativität kommst, erfährst du gleich.

 

1. Keine Kreativität? Gibt’s nicht.

Jeder einzelne Mensch hat eine gewisse Kreativität in sich und der einzige Unterschied zwischen kreativen und „nicht“ kreativen Menschen ist, dass erstere diese erkannt haben und somit ausleben. Wie wollen wir kreativ sein, wenn wir nicht einmal wissen, was wir im Leben wollen, was uns Freude macht und worauf wir am besten verzichten sollten?

Kreativität steigern durch klarheit

Du wirst niemals kreativer werden, sofern du dich mit diesen Dingen nicht beschäftigst – und zwar mit dir selbst. Menschen, die ihre Kreativität auf einem hohen Level ausleben, befinden sich gleichzeitig in ihrer höchsten Freude. Sie haben erkannt, dass es eine Schnittstelle zwischen Freude und Talenten gibt.

 

2. Nicht jeder Mensch ist gleich.

Natürlich kann es sein, dass manche Menschen von Natur aus einfach etwas kreativer sind als andere. Ihre Denkprozesse verlaufen genetisch etwas anders und vielleicht schneller ab, weswegen du dich aber keinesfalls damit vergleichen solltest. Du hast sowieso nur die Möglichkeit, das Beste aus deinen eigenen Möglichkeiten und Fähigkeiten zu machen und wenn du das hinbekommst, führst du ein für dich perfektes Leben.

 

3. Bewegung ist der Schlüssel (Studie)

Eine Studie der Stanford University zeigte, wie gut sich z.B. das einfache Spazieren gehen auf die Kreativität auswirkt. Untersucht wurden 4 Gruppen. Die erste saß vor einer weißen Wand in einem geschlossenen Raum. Die 2. Gruppe befand sich ebenfalls in einem solchen Raum, jedoch gingen sie währenddessen auf einem Laufband. Die dritte durfte einen Spaziergang an der frischen Luft machen. Die 4. Gruppe wurde dieselbe Strecke mit einem Rollstuhl gefahren, heißt ohne Bewegung.

Jede Person der verschiedenen Gruppen bekam die Aufgabe, Assoziationen zu vorgegebenen Bildern zu entwickeln.

Kreativ werden durch bewegung

Somit fand man heraus, dass bereits das pure Gehen auf dem Laufband 350 % Steigerung in Bezug auf die Kreativität brachte. Das Sitzen an der frischen Luft brachte ebenfalls stolze 250 %. Die Gruppe, die sich an der frischen Luft bewegte, konnte ganze 400 % vorweisen.

 

4. Wer bist du?

Um kreativer zu werden und kreativ arbeiten zu können, musst du dich zwangsläufig mit dir selbst beschäftigen. Zuerst möchten wir auf die elementarste Frage eingehen. Wer bist du? Damit ist gemeint, dass du herausfinden solltest, wo du gerade in deinem Leben stehst, welche Werte du innerlich vertrittst und welche Möglichkeiten dir evtl. offenstehen. Erstelle dir dazu eine schriftliche Mind-Map, um auch alles schwarz auf weiß festhalten zu können. So bekommst du einen ganz anderen Blick auf deine momentane Lebenssituation und auch darauf, was für dich persönlich möglich wäre. Erkenne die Differenz deiner jetzigen Situation und deiner Wunschvorstellung. Zu dem Weg dorthin kommen wir jetzt.

 

5. Was kannst du?

Deine Kreativität fördern kannst du nur, wenn du dich auf Dinge fokussierst, die du gut kannst und wofür du ein natürliches Talent besitzt. Natürlich kannst du auch beruflich das machen, was dein großer Bruder tut, aber passt das auch wirklich zu dir? Wirst du jemals ein Experte darin werden?

Erstelle dir eine schriftliche Liste mit Dingen, die dir eher leichtfallen. Schreibe selbst die Dinge auf, die du für selbstverständlich und banal hältst. Manchmal sind es genau diese Dinge, die im Endeffekt dafür sorgen, dass du nie wieder für dein Geld „arbeiten“ musst.

 

6. Kreativ arbeiten mit Freude

Kreativ sein wird schon bald kein Ziel mehr von dir sein, sondern die Realität, sofern du herausfindest, worauf du wirklich Lust hast. Machst du deine alltäglichen Dinge mit Lust oder eher, weil sie angeblich getan werden müssen?

kreativität steigern durch Freude an der arbeit

Auch hier solltest du dir eine genaue Liste erstellen mit Dingen oder Tätigkeiten, die dir Freude bereiten. Nimm‘ auch wieder alles Mögliche mit hinein, denn streichen kannst du später immer noch etwas. Denke daran: manchmal sind die banalen Dinge die entscheidenden.

Gleiche daraufhin deine Talent-Liste mit deiner Freude-Liste ab und finde die Schnittpunkte. Überlege dir, wie du jeweils immer 2 Punkte miteinander verbinden könntest und schreibe dir diese auf einer weiteren Liste auf.

 

7. Treibe Sport und versorge deinen Körper mit Nährstoffen.

Dies ist ein Punkt, den wir bereits in vielen unserer Beiträge erwähnt haben, weil er einfach so elementar ist. Natürlich sind Sport und gesunde Ernährung nicht der einzige Schlüssel zu allem. Allerdings ist es ein enorm wertvolles und machtvolles Werkzeug, welches dir auf deinem Weg zur höchsten Kreativität behilflich sein wird. Sport sorgt für Ausgeglichenheit im Kopf und eine ausgewogene Ernährung lässt deine Verdauung und viele weitere Prozesse besser arbeiten, was sich auf deine mentale und körperliche Leistungsfähigkeit positiv auswirkt.

 

8. Baue regelmäßige Ruhepausen in deinen Alltag ein.

Egal ob in deiner Freizeit oder auf deinem Arbeitsplatz: Ruhe und Zeit für dich ist fast schon der wichtigste Punkt von allen. Du kannst nur kreativer werden, wenn du auch die Zeit dafür hast. Wenn du ständig unter Strom und am Machen bist, hat dein Geist gar nicht die Möglichkeit, sich kreativ zu entfalten. Studien besagen, dass wir uns mindestens 1 ½ Stunden pro Tag nur für uns selbst nehmen sollten. Dies kann auch aus mehreren Phasen von 10 Minuten bestehen. Wichtig zu erwähnen ist, dass Zeit für dich heißt: keine Musik hören, kein TV schauen und generell keine Einflüsse von außen oder eben so wenig wie möglich. Setz‘ dich mit einer Tasse Kaffee hin und schließ auch mal für einen Moment die Augen.

 

9. Lass dich von der Natur inspirieren.

Die Natur inspiriert uns bekanntlich sehr stark und zwar eher unterbewusst. Jeder, der schon mal einen Spaziergang in der Natur gemacht hat, weiß das. Warum ist das so? Weil wir Menschen ebenfalls Wesen sind, die aus der Natur entspringen. Somit sind wir ständig mit ihr verbunden. Du musst auch gar nicht viel dabei nachdenken, sondern einfach nur regelmäßig in der Natur unterwegs sein und schon profitierst du unbewusst davon. Dein Geist ist freier, dein Denken klarer und oftmals kommt uns währenddessen eine tolle Idee, die ansonsten nie für uns verfügbar gewesen wäre.

 

10. Kreativer werden durch den richtigen Fokus.

Siehst du in alltäglichen Dingen, in deinen Mitmenschen und allgemein im Leben eher die negativen Dinge oder erkennst du stets das Gute in allem? Worauf legst du deine Aufmerksamkeit? Die Antwort auf diese Fragen entscheidet darüber, was du in dein Leben ziehst und was du unbewusst abblockst. Denkst du negativ über Geld, wirst du nie vermögend werden. Denkst du, dass es keine wahre Liebe gibt, wirst du nie die Person treffen, mit der du eine glückliche Beziehung führen kannst. Du selbst bist der Schöpfer deines Lebens und ob du negativ oder positiv schöpfst, hängt von dir ab. Was hat das mit dem Thema Kreativität zu tun? Ein negativer Fokus bremst dich ständig aus und lenkt deinen Geist davon ab, sich kreativ zu entfalten. Kreativität und Negativität passen nicht zusammen.

 

Lass‘ uns gerne wissen, was du aus dem heutigen Beitrag mitnehmen konntest bzw. welcher Punkt vielleicht für dich neu war. Fällt dir noch etwas ein, was wir vielleicht vergessen haben? Wie oder wo entfaltest du deine Kreativität am besten?

 

Wir freuen uns, dich nächsten Sonntag wieder hier begrüßen zu dürfen.

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