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Komfortzone verlassen und volles Wachstumspotenzial ausschöpfen

Bequemlichkeit ist für eine kurze Zeit zwar schön und angenehm, doch langfristig wird sie einem eher zum Verhängnis, weil wir dann nicht mehr unser volles Wachstumspotenzial im Leben ausschöpfen, was aber notwendig ist, um langfristig glücklich zu sein. Das heißt nicht, dass die Komfortzone pauschal etwas Schlechtes ist. Im Gegenteil, sie ist ja notwendig, denn würde es sie nicht geben, könnten wir sie auch nicht verlassen. Vor allem aber ist es auch einfach nur menschlich, für eine gewisse Zeit in dieser Zone zu verweilen, weil es wie gesagt einfach bequem ist. Doch früher oder später solltest du dich wieder herauswagen, denn erst danach merkst du jedes Mal wieder, wie viel Energie dir dieser Schritt gibt.

 

Was ist die Komfortzone eigentlich?

Die Komfortzone beschreibt einen Seins-Zustand, in dem wir uns befinden. Dieser Seins-Zustand zeichnet sich dadurch aus, dass es kaum Veränderung in ihm gibt und alles auf einer Linie bleibt. Man lebt sozusagen eher passiv als aktiv, was kurz- und mittelfristig immer okay ist, doch langfristig leider unglücklich macht. Wir Menschen sind natürliche Wesen und brauchen demnach Veränderungen. Konstant und statisch bleibt in der Natur schließlich so gut wie nichts und danach sollten wir uns auch richten, wenn wir wirklich leben und nicht nur existieren wollen. Man kann die Komfortzone ganz gut mit einem Sofa vergleichen. Für eine gewisse Zeit ist es sehr angenehm und entspannend, auf einem Sofa zu sitzen. Man genießt es, passiv zu sein und nichts tun zu müssen. Doch nach einer Weile werden wir müde und können keine wirklich klaren Gedanken mehr fassen. Wenn es nicht gerade Schlafenszeit ist, ist dann die Zeit dafür gekommen, aufzustehen und wieder aktiv zu werden. So schöpfen wir wieder neue Energie und Lebenskraft, die uns antreibt.

 

Beispiele für die Komfortzone

Beispiel Beruf:

Du hast eine Ausbildung erfolgreich absolviert und befindest dich nun seit 5 Jahren in einem festen Angestelltenverhältnis. Es läuft alles soweit gut, deine Arbeit wird wertgeschätzt und die Kollegen sind nett zu dir. Doch irgendwie verspürst du eine gewisse Unzufriedenheit in dir. Aber warum? Es läuft doch alles perfekt? Eben nicht. Jeder Tag so ziemlich gleich und du machst ständig die selben Dinge. Es sind immer wieder die gleichen Abläufe ohne Aussicht auf Veränderung. Dieser Zustand kann dich gar nicht zufrieden & glücklich stimmen, auch nicht, wenn du viel Geld verdienen würdest, denn genau das ist die Komfortzone. Für eine Zeit lang hat es sich wunderbar angefühlt, doch jetzt ist es an der Zeit, wieder aktiv etwas zu verändern. Das kann direkt ein Wechsel des Arbeitgebers, ein Berufswechsel oder einfach nur eine kleine Weiterbildung sein, durch die du aufsteigen kannst. Es gibt immer Möglichkeiten, etwas zu tun, um aus der Komfortzone herauszutreten, du musst nur bereit sein, sie zu sehen und in dich zu hören.

 

Beispiel Beziehung:

Du bist seit 2 Jahren mit deinem Partner zusammen und zwischen euch stimmt die Chemie, sowie auch alles andere. Ihr liebt euch sehr und könnt euch schwer vorstellen, auf den anderen zu verzichten. Allerdings ist es längst nicht mehr wie am Anfang. Die Routine hat sich in eure Beziehung geschlichen und eigentlich macht ihr bei jedem Treffen so ziemlich das Gleiche. Es ist keine Aufregung und Spannung mehr vorhanden, weshalb sich deine Gefühle deinem Partner gegenüber nicht mehr so intensiv anfühlen, auch wenn sie definitiv noch da sind. Auch das beschreibt wieder die Komfortzone und es ist Zeit, einen Schritt heraus zu gehen. Schlage deinem Partner mal ganz andere Dinge vor, die ihr noch nie zusammen gemacht habt. Das können Aktivitäten im Alltag, Wochenendausflüge, Urlaubsziele oder Praktiken im Bett sein. Das alles bringt wieder frischen Wind in eure Beziehung und man lernt sich nochmal etwas anders und besser kennen. Doch dafür muss man natürlich erst einmal aus der Bequemlichkeit herauskommen und aktiv werden. So wie immer, wenn man Veränderungen hervorrufen will.

 

So wird die Komfortzone zum Verhängnis

Gefährlich wird es, wenn du ständig deine eigenen Gefühle verdrängst, sie wegschiebst und wie ein Roboter durch den Alltag gehst. Dies trainiert dich darin, deine Emotionen nicht mehr richtig wahrzunehmen und in deiner Komfortzone zu verweilen. Somit machst du niemanden glücklich. Nicht deine Mitmenschen und schon gar nicht dich selbst.

 

So nutzt du die Komfortzone für dein inneres Glück

Mach dir immer wieder bewusst, dass deine Gefühle dir den Weg weisen und du sie deshalb immer da sein lassen solltest, auch wenn sie unangenehm sind. Nur so erkennst, du wann es Zeit ist, die Komfortzone zu verlassen und wann du auch mal in ihr bleiben kannst. Denn wie bereits gesagt, ist die Komfortzone nichts Schlechtes und es sagt auch niemand, dass du sobald du sie wieder erreicht hast, sofort wieder weiterziehen musst. Das würde dich auch nicht glücklich machen, weil dann die Bequemlichkeit im Leben ganz wegfallen würde. Erlaube dir, so lange in der Zone zu verweilen, wie dein Bauchgefühl auch mitspielt. Du merkst nämlich selbst, ab wann dir eine Veränderung gut tut. Genauere Praxistipps zu diesem Thema gibt es im nächsten Beitrag.