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Wichtig: Wie immer geht es in der Praxisanleitung darum, dass du aktiv wirst, denn ansonsten wirst du immer in der Komfortzone bleiben. Dementsprechend wirst du dich auch nie richtig erfüllt und glücklich fühlen. Lese dir die Praxistipps also nicht nur durch, sondern setze sie nach und nach um. Wir möchten nämlich nicht, dass dieser Beitrag hier für die Katz ist.

Die Komfortzone verlassen heißt, offen für Veränderungen zu sein.

Der erste Tipp bezieht sich auf die Offenheit für Veränderungen, die enorm wichtig ist, da es dir sonst nicht möglich sein wird, aus der besagten Zone herauszutreten. Mach dir immer wieder von Neuem bewusst, dass Veränderungen völlig natürlich sind und einfach zum Leben dazugehören. Ohne Veränderungen kein Wachstum, ohne Wachstum leben wir nicht, sondern existieren nur, was ja nicht wirklich erstrebenswert ist, oder? Schreibe dir 3-5 Umstände, Dinge oder Tätigkeiten aus deiner jetzigen Lebenssituation auf, die du verändern könntest. Es dürfen auch gerne mehr Punkte sein. Dabei geht es nicht darum, dass du sofort alle Punkte angehst. Richte deinen Fokus erst einmal auf einen einzigen Punkt und überlege, was du aktiv tun kannst, um diesen Punkt zu verändern. Wenn du das geschafft hast, geht es zum nächsten usw.

 

Wähle deine Punkte stets mit Bedacht und tätige keine wahllosen Veränderungen.

Um möglichen Missverständnissen aus dem Weg zu gehen, sei an dieser Stelle erwähnt, dass damit nicht gemeint sein soll, dass du nun auf Teufel komm raus irgendwelche Dinge in deinem Leben veränderst und das, obwohl diese eigentlich wirklich gut laufen und sie dich glücklich stimmen. Wenn du mit einem Umstand in deinem Leben wirklich erfüllt und glücklich bist, ist es noch nicht an der Zeit, aus der Komfortzone herauszugehen. Erst, wenn du mit einem Punkt unzufrieden bist und du merkst, dass es da mehr Potenzial geben könnte, ist die Zeit gekommen, um etwas zu verändern.

 

Du musst es verinnerlichen, um handeln zu können.

Und um dir das etwas zu erleichtern, hier der 3. Tipp: schreibe dir mindestens 5 Gründe auf, warum es wichtig für dich ist, immer wieder aus der Komfortzone herauszugehen. Das können 5 ganz allgemeine Gründe sein oder auch individuelle Punkte, die nur auf deine jetzige Lebenslage zutreffen. Es ist notwendig, dass du das „Warum“ in dir fühlst, denn nur dann wirst du auch aufstehen und aktiv werden.

 

Die kleinen Schritte bewirken Großes.

Es ist immer ratsam, zuerst einmal im Kleinen zu beginnen, damit die Hürde nicht zu groß erscheint. Denn die Hauptsache ist sowieso, dass du aus dem passiven Zustand in den aktiven Zustand kommst und das geht auch mit kleinen Schritten. Aus dieser neuen Position heraus hast du dann einen viel besseren und weiteren Blick auf das Große und Ganze. Schreibe dir also auch hier wieder 5 kleine Schritte auf, die du aktuell gehen könntest. Doch das Wichtige nach dem Aufschreiben ist: gehe sie!

 

Beispiele für kleine Entscheidungen, die dich auf das Große vorbereiten.

Du kannst es trainieren, die Komfortzone zu verlassen. Bei großen Entscheidungen wie beim Berufswechsel zu beginnen, ist meistens nicht ratsam, da hier die Hürde ziemlich groß ist und somit auch die Gefahr, dass man einen Rückzieher macht und es dann ganz sein lässt.

Beispiel 1:
Wenn du wie jeden Abend auf dem Sofa sitzt und den Abend ausklingen lässt, erinnere dich an dein Vorhaben, deine Komfortzone zu verlassen. Stehe auf und mach einen kleinen Spaziergang um den Block oder mach die Küche sauber. Das reicht schon! Danach kannst du dich wieder auf dem Sofa bequem machen, sofern du das dann noch möchtest.

Beispiel 2:
Du sitzt im Büro und hast für den Tag eigentlich schon alle Aufgaben erledigt, obwohl noch eine Stunde Zeit bis zum geplanten Feierabend fehlt. Du könntest jetzt nach Hause gehen und am liebsten würdest du das auch tun. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, an dem du schon mal ein paar Aufgaben für den nächsten Tag erledigen oder vorbereiten solltest. Wenn noch keine anstehen, räume deinen Schreibtisch auf oder bring den Papiermüll raus. Was auch immer du tust, es sollte produktiv sein. So wirst du mit einem ganz anderen Gefühl nach Hause gehen. Du bist dann stolz auf dich und stärkst somit dein Selbstvertrauen.

Das sind nun ja wirklich eher kleine und banale Beispiele. Diese banalen Dinge sehen wir oftmals als nicht wichtig an und vergessen dabei, dass genau diese kleinen Angelegenheiten entscheidend sind dafür, wie wir uns dann in großen, wirklich bedeutsamen Situationen verhalten. Ob wir uns dann in der Lage fühlen, aktiv etwas zu verändern, oder ob wir uns machtlos fühlen, weil wir es nie trainiert haben, die Komfortzone zu verlassen.