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An Karma glaubt man entweder sehr stark oder gar nicht. Allerdings existiert es so oder so und dabei ist es egal, ob du daran glaubst oder nicht. Somit entstehen für dich nur Vorteile, wenn du dieses Thema ernst nimmst. Wie du Karma effektiv und positiv für dich nutzen kannst, erfährst du in diesem Beitrag. Hierbei geht es NICHT um Religionen, Glaubensrichtungen oder andere Themen, sondern wir wollen dir lediglich das Thema Karma näherbringen. Am Ende des Tages darf natürlich jeder Mensch für sich selbst entscheiden, woran er gerne glauben möchte woran nicht, weshalb wir hier niemandem etwas aufzwingen wollen.

Was ist Karma überhaupt?

Hier gibt es verschiedene Definitionen und die meisten davon sind richtig, da jeder irgendwo eine andere Erklärung dafür hat. Der Kern ist dabei allerdings immer der Gleiche. Bei Karma geht es im Endeffekt um Energie, die fließt und in Form eines Boomerangs ihre Kreise zieht. Karma ist nichts, was wissenschaftlich zu belegen ist, sondern, wie bereits erwähnt, eher eine Glaubenssache. Was jedoch nicht heißt, dass man dieses Thema ignorieren sollte oder dass es nicht wichtig sein könnte. Es geht darum, dass jeder bekommt was er verdient und was er braucht. Karma entsteht immer, egal, was du tust, denkst oder sagst. Das ist auch der Grund, warum Menschen mit einer allgemein positiven Einstellung eher Positives im Leben erfahren und Menschen mit einer negativen Einstellung auch meistens Negatives anziehen. Natürlich gibt es hierfür noch weitere Gründe und Erklärungen, doch Karma ist definitiv ein Bestandteil dessen.
Wichtig: wenn dir Schlechtes widerfährt, heißt das keinesfalls, dass du ein schlechter Mensch bist oder es verdient hast, schlechte Erfahrungen zu machen. Manchmal ist schlecht nicht immer schlecht, sondern manche vermeintlich „schlechte“ Erlebnisse kommen immer mit einer positiven Botschaft im Gepäck.

Karma

Karma – Gesetz von Ursache und Wirkung 

Um direkt an den vorherigen Abschnitt anzuknüpfen, soll dir hiermit gesagt werden, dass Karma stets neutral ist und es pauschal keine schlechten oder guten Erfahrungen im Leben gibt. Es kommt immer darauf an, was du selbst daraus ziehst und welchen Blinkwinkel du einnimmst. Vor allem aber ist es so, dass Karma auf jedes einzelne Ereignis zu beziehen ist und nicht berücksichtigt, was davor bereits geschehen ist oder in Zukunft noch geschehen wird. Karma bewertet dich nicht als Mensch, sondern schaut sich jedes Ereignis im Einzelnen an. So gesehen hast du in jeder Sekunde erneut die Chance, dein Leben in eine positive Richtung zu lenken. Wenn du schlechte Dinge getan hast, werden sie zwar in irgendeiner Form zurückkommen, jedoch gilt dies auch für die guten Dinge. Alles kommt zurück, egal, ob positiv oder negativ. Schlechtes Karma und gutes Karma gibt es somit also schon, aber du hast die Möglichkeit, Beides zu erkennen. Wie das geht, erfährst du im Laufe des Beitrags.

Schlechtes Karma – Bedeutung.

Die Bedeutung von schlechtem Karma ist schnell erklärt. Im Grunde genommen ist schlechtes Karma nur das Resultat von unbewusstem Verhalten. Unbewusstes Verhalten erzeugt negative Energie, die jedes Mal zu dir zurückkommt und das aus einem ganz bestimmten Grund. Nämlich, damit du aufwachst und dir darüber bewusst wirst, was du da tust, sagst oder denkst. Je öfter die negative Energie zu dir zurückkommt und du sie nicht richtig wahrnimmst und deutest, desto intensiver wirst du sie zu spüren bekommen. Aus diesem Grund entsteht auch oft die Tatsache, dass manche Menschen erst eine große Krise brauchen, um manche Dinge zu erkennen und ihr Leben zu verändern.

Das hat Karma mit Schicksal zu tun.

Manche Menschen behaupten, dass es das Gleiche wäre, dem ist allerdings nicht so. Man kann sagen, dass Schicksal überhaupt erst durch Karma erzeugt wird. Sogenannte „tragische Schicksalsschläge“ sind demnach keine Zufälle, sondern haben immer ihren Grund. Viele wollen dies nicht wahrhaben, was natürlich auch verständlich ist. Allerdings ist niemandem geholfen, wenn solche Dinge als Zufall abgestempelt werden, denn dann wird niemand auch nur eine kleine positive Sache aus dem Ereignis ziehen können. Schicksal ist wie Karma eine höhere Macht, die wir allerdings auch stückweit selbst in der Hand haben, zumindest indirekt. Wie unser Leben am Ende wirklich verläuft und welche Erfahrungen wir genau machen, können wir niemals planen oder steuern. Aber wir können durch das Produzieren von gutem Karma dafür sorgen, dass wir größtenteils gute Erfahrungen machen sowie Erfahrungen, die uns stetig weiterbringen, auch wenn sie nicht immer angenehm sind.

Karma erkennen und es somit sinnvoll nutzen.

Karma ist eine Energie, die du spüren kannst, sofern du offen dafür bist. Es braucht zwar oftmals eine gewisse Zeit, aber eigentlich ist es ziemlich einfach. Nimm dir ab jetzt vor, dich bei jedem positiven oder auch negativen Ereignis, was dir widerfährt bzw. wozu du einen direkten Bezug erkennst, zu fragen, warum das gerade passiert oder passiert ist. Schreibe dir dabei unbedingt jede einzelne Sache auf und lass etwas Platz für das „Warum?“. Höchstwahrscheinlich wirst du nicht gleich immer die Antwort finden, was völlig normal ist. Wichtig ist nur, dass du es dir aufschreibst und immer mal wieder darüber nachdenkst. Wer suchet, der findet und wer Fragen stellt, bekommt irgendwann auch Antworten.

Deine Karma-Liste könnte wie folgt aussehen:

  • 5 Euro im Park auf dem Boden gefunden. Eventueller Grund: weil ich oft und gerne Trinkgeld gebe. Weil ich gerne großzügig bin.
  • Ich wurde auf dem Fahrrad fast von einem Auto angefahren. Eventueller Grund: ich bin im Straßenverkehr oftmals unaufmerksam und unkonzentriert. Ich nehme manchmal wenig Rücksicht auf andere.
  • Mein Freund hat mich heute angelogen. Eventueller Grund?
  • Der Termin beim Arbeitsamt lief gut und ich hatte Glück mit meiner Beraterin, weil sie mich direkt verstanden hat. Eventueller Grund: ich gehe verständnisvoll und lieb mit meinen Mitmenschen um.
  • Ich habe heute schon wieder keinen Parkplatz gefunden. Eventueller Grund?
  • Mein Chef hat mich heute gelobt. Eventueller Grund: ich lobe meine Mitmenschen gerne mal und hebe positive Dinge hervor.
  • Meine Freundin ist fremdgegangen. Eventueller Grund: bin ich selbst immer aufrichtig und treu zu meinen Liebsten?

Wahrscheinlich hast du jetzt ein besseres Verständnis für das Thema Karma bekommen. In den meisten Fällen ist es nicht möglich, die 100-prozentig zutreffende Sache für das jeweilige Ereignis zu finden. Dies muss auch gar nicht sein. Die Hauptsache ist, dass du mit dir selbst sprichst und dich hinterfragst. Genau deshalb ist ein bewusstes Leben sehr wichtig und somit auch der bewusste Umgang mit sich selbst, der Umwelt und den Mitmenschen.

Wie kann man das Karma beeinflussen?

Dein Karma kannst du beeinflussen, indem du mit deiner Liste anfängst und aufgrund dessen entsprechend handelst. Wenn du ein positives Ereignis mit einer positiven Tat von dir erfolgreich verknüpfen kannst, mach mehr davon. Wenn du ein negatives Ereignis auf eine nicht so positive Tat oder Eigenschaft von dir beziehen kannst, dann mach es dir bewusst und schaue, dass du dein Verhalten entsprechend ändern kannst, sodass aus schlechtem Karma schlussendlich gutes Karma wird. Perfektion wirst du hierbei nie erreichen, was auch nicht schlimm ist. Es reicht schon, wenn du stetig an dir arbeitest und so bewusst wie möglich lebst.

Bewusstsein ist der Schlüssel zum Glück.

Du hast also bereits gemerkt, dass Bewusstsein enorm wichtig ist in Bezug auf das Karma. Je bewusster du lebst, desto glücklicher und erfüllter lebst du auch. Die meisten Menschen leben unbewusst und schöpfen somit leider nicht mal einen kleinen Teil ihres Potenzials aus. Entscheide dich für den bewussten Weg und du wirst erfahren, warum es so wichtig und empfehlenswert ist. Dieser Weg ist teilweise mit starken Schmerzen verbunden, die aber nötig sind, damit wir wachsen können.

Du weißt nun, dass es keinen einzigen Grund dafür gibt, nicht an Karma zu glauben. Du kannst im Endeffekt nur gewinnen und Vorteile für dich und deine Mitmenschen erschaffen. Worauf wartest du also noch?

Karma