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Wie entstehen Glaubenssätze?

Glaubenssätze entstehen durch die Wiederholung bestimmter Erfahrungen oder auch Einflüsse von außen. Wenn du also in einem bestimmten Bereich immer wieder ähnliche Erfahrungen sammelst, gelangt dies in dein Unterbewusstsein, sodass dann ein sogenannter Glaubenssatz entstehen kann. In dem Fall glaubst du daran, dass du niemals andere Erfahrungen machen wirst als die, die du bisher gemacht hast. Es hat sich praktisch in dein Unterbewusstsein eingebrannt und du verlierst den Blick auf die andere Seite der Medaille. Man kann sagen, dass man durch einen Glaubenssatz immer ein Stück weit festgefahren ist, da man Theorien und Möglichkeiten, die von dem jeweiligen Glaubenssatz abweichen, gar nicht mehr in Erwägung zieht. Allerdings entstehen Glaubenssätze nicht nur durch eigene Erfahrungen, sondern auch durch äußere Einflüsse, wie z.B. Medien, andere Menschen usw. Wenn dir also in deiner Kindheit immer wieder gesagt wurde, dass du nichts wert seist, glaubst du irgendwann selbst daran und hast womöglich im erwachsenen Alter noch damit zu kämpfen, diesen Glaubenssatz loszuwerden. Wenn du jeden Tag in den Nachrichten siehst, was für schlimme Dinge auf der Welt passieren, glaubst du irgendwann fest daran, dass die Welt schlecht sei und die Menschen böse. Diese Prozesse finden nie bewusst statt, sondern immer unbewusst und schleichend, sodass du es gar nicht merkst.

 

Glaubenssätze kommen langsam, doch können schnell wieder gehen.

Wie eben bereits erwähnt, geht der Prozess der Entwicklung eines Glaubenssatzes sehr langsam von statten, sodass du selbst meistens wenig Chancen hast, dies bewusst wahrzunehmen. Er schleicht sich langsam ein und versteckt sich schließlich im Unterbewusstsein, also an einem Ort, wo er nicht leicht zu finden ist. Allerdings heißt das nicht, dass du jetzt bis zu deinem Lebensende daran arbeiten musst, bis du deine Glaubenssätze endlich loswirst. Der erste Schritt ist immer das Bewusstsein dafür, welches den Prozess des Loslassens stark beschleunigen kann. Tipps für die Umsetzung bekommst du natürlich wieder direkt im nächsten Beitrag mit an die Hand.

Nächster Beitrag erscheint am Sonntag (24.2.2018)

 

Was machen die Glaubenssätze mit uns?

Im Grunde genommen kann man schon sagen, dass uns unsere Glaubenssätze lenken. Sie bestimmen unser Denken, unser Handeln und wie wir mit unseren Mitmenschen umgehen. Sie treffen die Entscheidungen für uns und entziehen uns somit die Macht, unsere persönlichen Schöpferkräfte einzusetzen. Dies hört sich ziemlich schlecht an, oder? Aber genau so ist es leider. Die gute Nachricht ist jedoch, dass wir unsere Glaubenssätze jederzeit loswerden können. Es kann teilweise von heute auf morgen passieren und teilweise ist es nun mal ein kleiner Prozess. Wenn man es ganz genau nimmt, haben Glaubenssätze ja immer nur etwas mit Dingen aus unserem Leben zu tun, die bereits vergangen sind. Wer Glaubenssätze mit sich herumträgt, trägt somit immer noch ein Paket aus der Vergangenheit, was zu einer enormen psychischen Belastung werden kann.

 

Beispiele von einigen negativen Glaubenssätzen:

  • Ich habe nicht das Zeug dazu, beruflich großen Erfolg zu haben und mein eigenes Ding zu machen.
  • Einen Partner werde ich nie finden, da ich einfach zu schüchtern bin und nicht hübsch aussehe.
  • Ich bin nicht so zielstrebig und motiviert wie andere. Daher muss ich ein bescheidenes Leben führen.
  • Ich darf nur wenig Geld für meine Dienstleistungen verlangen, weil ich keinen hohen Bildungsabschluss habe.
  • Wenn mir etwas Spaß macht, darf ich dafür kein Geld verlangen.
  • Arbeit muss anstrengend sein, denn wir sind ja nicht zum Spaß hier.
  • Und noch viele mehr…

 

Beispiele von einigen positiven Glaubenssätzen:

  • Auch ich kann sehr erfolgreich werden in dem, was ich tue. Ich muss nur am Ball bleiben und Geduld haben.
  • Eines Tages treffe ich sowieso den richtigen Partner, der langfristig zu mir passt. Es ist nur eine Frage der Zeit.
  • Auch wenn ich faul bin, kann ich in meinem Leben Einiges erreichen, wenn ich Tätigkeiten ausübe, die ich liebe.
  • Ich bin es mir wert, den Preis für meine Produkte/Dienstleistungen zu verlangen, den ich haben möchte.

 

 

Man kann positive Glaubenssätze auch fast gleichsetzen mit positiven Affirmationen.

Zum Thema Affirmationen haben wir auch einen separaten Beitrag, den du dir unbedingt durchlesen solltest, denn durch positive Affirmationen integrierst du im Endeffekt die positiven Glaubenssätze langfristig in dein Unterbewusstsein. Man kann sagen, dass Affirmationen etwas sind, was du aktiv tun musst und Glaubenssätze etwas, was du durch die Affirmationen in dein Unterbewusstsein gebracht hast, sodass du sie dir nicht mehr aktiv sagen brauchst.

 

Hier erfährst Du was genau positive Affirmationen sind

 

 

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