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Gewohnheiten lenken dich durch dein Leben, ohne dass du es merkst.

Gewohnheiten sind immer Dinge, die wir unbewusst tun, weshalb sie manchmal auch gar nicht so einfach zu erkennen sind. Sie schleichen sich mit der Zeit ein und bestimmen zu einem Großteil, in welche Richtung sich dein Leben entwickelt. Grundsätzlich kann man sagen, dass es Gewohnheiten gibt, die dich weiterbringen und fördern, aber genauso auch Gewohnheiten, die dich stark ausbremsen können. Wenn du also ständig das Gefühl hast, nicht voranzukommen und nicht die Ziele zu erreichen, die du dir setzt, kann es definitiv an manchen negativen Gewohnheiten liegen, die du aktuell noch gar nicht so bewusst wahrnimmst. Allerdings hast du die Möglichkeit, negative Gewohnheiten in positive umzuwandeln, doch dazu erfährst du im nächsten Beitrag mehr. Hier soll es jetzt erst einmal allgemein um das Thema Gewohnheiten gehen, damit du schon mal ein Basiswissen hast, mit dem du in Zukunft arbeiten kannst.

Der nächste Beitrag erscheint am Sonntag (03.03.19 um 19:00 Uhr) – wieder Reinschauen lohnt sich 😉

Eine „Schlechte Gewohnheiten Liste“ für dich.

Es gibt zahlreiche negative Gewohnheiten, die uns in unserem Leben bremsen und sozusagen unten halten, ohne dass wir wissen, dass es an unseren Gewohnheiten liegt und dass wir diese ändern können. Hier bekommst du eine kleine Liste an die Hand, damit du weißt, was du dir besser nicht angewöhnen solltest

  • Dein Smartphone im 5 Minuten Takt herausholen, um nach neuen Nachrichten oder Beiträgen in den sozialen Netzwerken zu schauen.
  • Rauchen.
  • Dich bei jeder Gelegenheit hinsetzen und Bewegung vermeiden.
  • Jeden Abend beim Fernsehen Chips oder Schokolade essen.
  • Morgens als Erstes die Bild-Zeitung oder andere Zeitungen aufschlagen, um zu schauen, was alles so Negatives in der Welt passiert.
  • Ständig kleine Snacks zwischendurch essen, ohne dies bewusst wahrzunehmen.

Dies sind ein paar „kleine“ Gewohnheiten, die viele von uns in ihrem Alltag wiederfinden.

 

Nun folgen ein paar tiefliegende Gewohnheiten, bei denen wir etwas länger überlegen müssen, ob wir sie nicht auch bei uns wiederfinden:

  • Bei allem, was du tust, darüber nachdenken, was deine Mitmenschen von dir denken könnten.
  • Dem Geld hinterherjagen und dich „prostituieren“.
  • Dich selbst verurteilen für deinen Körper, mentale Schwächen oder begangene Fehler in der Vergangenheit.
  • Dir ständig Sorgen um eine Zukunft machen, die aktuell noch gar nicht existiert und dadurch die Momente in der Gegenwart verpassen.
  • Deiner Vergangenheit hinterhertrauern und dich ständig fragen „Was wäre, wenn…“

 

Negative Gewohnheiten können dir schaden und dich schlimmstenfalls krank machen.

Viele Gewohnheiten, die wir uns mit der Zeit angeeignet haben, passen gar nicht zu unserem Wesen und demnach wollen wir sie eigentlich gar nicht haben. Somit tust du tagtäglich Dinge, die du eigentlich nicht tun willst und dies nur, weil sie als unbewusste Gewohnheit in dir schlummern. Du hinterfragst gar nicht mehr, sondern agierst teilweise wie ein Roboter, was dazu führt, dass du immer wieder Gefühle verdrängst und weg-schiebst. Dadurch bildet sich mit der Zeit eine Art von Stau, der dich wirklich krank machen kann. Jedes Mal, wenn wir uns von uns selbst entfernen, tun wir etwas Schlechtes für unsere psychische und somit auch physische Gesundheit. Man könnte annehmen, dass dies viel zu übertrieben sei, doch leider ist es die Wahrheit.

 

Negativität durch Positivität ersetzen

Dies ist zwar nicht immer so einfach und passiert auch nicht von heute auf morgen, allerdings funktioniert es auf Dauer und du wirst merken, dass es dich langfristig glücklicher macht. Für eine negative Angewohnheit, die wir loswerden möchten, sollten wir uns immer direkt eine positive als Ersatz suchen, da ansonsten eine Lücke entsteht. Mehr dazu jedoch im nächsten Beitrag.

 

So setzt sich eine Gewohnheit zusammen

Man kann grundlegend sagen, dass es immer einen Auslöser, eine Routine und abschließend eine Belohnung gibt. Der Auslöser ist höchst individuell. Er könnte z.B. ein Gespräch, ein Gefühl, ein Gedanke sein oder etwas, was wir mit unseren Sinnen wahrnehmen. Die Gewohnheit an sich ist dann die Routine, die sich entwickelt. Das dadurch entstehende Belohnungsgefühl bewirkt, dass wir unterbewusst nach Wiederholung schreien. Irgendwann benötigen wir den Auslöser gar nicht mehr, da die Gewohnheit gereift und ins Unbewusste eingedrungen ist. Wir denken nicht mehr darüber nach, weshalb es vielen auch so schwer-fällt, Gewohnheiten bewusst wahrzunehmen.

 

 

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