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Gewohnheiten ändern durch das Finden von Alternativen

Wenn du negative Gewohnheiten bei dir erkennst und sie ändern möchtest, ist es dazu notwendig, dass du dir positive Alternativen für die Gewohnheiten suchst, die du loswerden und ablegen willst. Dies verhindert, dass durch das Ablegen einer Gewohnheit eine Lücke entsteht. Diese Lücke würde dazu führen, dass es dir enorm schwerfällt, die negative Gewohnheit loszuwerden.

Die Gefahr für einen Rückfall wäre sehr hoch bzw. es könnte auch sein, dass sich durch das Ablegen einer schlechten Gewohnheit direkt eine neue nicht-förderliche Gewohnheit bildet, damit die entstandene Lücke gefüllt wird. Daher solltest du dir definitiv vorher schon eine gute Alternative überlegen und dann erst damit anfangen, die negative durch eine positive Angewohnheit zu ersetzen.

Im vorherigen Beitrag erfährst Du was eine Gewohnheit genau ist und wie Diese entsteht. Hier zum Beitrag

Beispiele für das Ersetzen von Gewohnheiten:

  • Mit dem Rauchen aufhören und stattdessen deutlich mehr Bewegung in den Alltag einbauen.
  • Mehr interessante Bücher lesen, anstatt ständig zwischendurch zu essen.
  • Morgens keine Tageszeitung mehr durchblättern, aber dafür ein paar Seiten in einer Zeitschrift zu einem Thema lesen, welches dich persönlich sehr interessiert. Das sollte im besten Fall eine
  • Fachzeitschrift sein, welches sich genau auf dein Thema spezialisiert hat.
  • Statt abends vor dem Fernseher Chips zu essen, lieber auf Studentenfutter, Nüsse oder Gemüse mit Quark zurückgreifen.
  • Nicht mehr ständig auf das Smartphone schauen und stattdessen jedes Mal ein paar Schlücke Wasser trinken, wenn du dich dabei erwischst

 

Beispiele für gute Gewohnheiten

  • Regelmäßig Sport treiben.
  • Jeden Tag 1-2 Mahlzeiten für unterwegs oder auf der Arbeit/in der Uni vorbereiten.
    Bücher lesen.
  • Online-Kurse belegen zu interessanten Themen oder diese im Internet recherchieren, um sich weiterzubilden.
  • Sich jeden Morgen eine halbe Stunde für sich selbst Zeit nehmen, um den Tag mit Gelassenheit zu starten.
  • Auf eine ausgewogene Ernährung achten und ausreichend Wasser trinken.
  • Den Tag mit Dankbarkeit starten.
  • Groß denken und sich große Ziele setzen.
  • Auf die eigene Intuition hören, anstatt immer nur auf den Verstand.

 

Gewohnheiten sind Gewöhnungssache

Wie das Wort schon sagt, braucht es eine gewisse Zeit der Umgewöhnung, bis du alte Gewohnheiten gänzlich ablegen und dir neue aneignen kannst. Es ist ein Prozess, der nicht von heute auf morgen beendet ist, allerdings musst du von heute auf morgen damit beginnen. Und falls du mal einen Rückfall hast, beginne direkt wieder bzw. bleib einfach am Ball. Schwierigkeiten und Hindernisse sind dabei völlig normal, doch du solltest dich von ihnen nicht kleinkriegen lassen. Dein Durchhaltevermögen wird sich auszahlen. Gib dir selbst also die nötige Zeit und bringe die Bereitschaft mit, geduldig zu sein und an deinen Zielen dranzubleiben, solange es eben nötig ist.

 

Um das Bewusstsein für deine Gewohnheiten zu erlangen, musst du dich selbst beobachten

Oftmals sind es die Dinge, die wir eben tagtäglich für selbstverständlich halten und bei denen wir gar nicht groß nachdenken, weil wir sie unbewusst tun. Genau diese Dinge sind oft die Gewohnheiten, die du eigentlich ändern willst. Natürlich wirst du merken, dass du nicht nur negative, sondern auch gute Gewohnheiten hast, die du daher nicht ändern musst. Doch damit du deine negativen Angewohnheiten auch wirklich erkennst, braucht es ebenso Zeit und zudem solltest du dich selbst bei jeder Handlung am Tag beobachten.

Überlege, warum du gerade etwas tust und ob es dir entweder schadet, dich weiterbringt oder sogar neutral ist, denn einige Gewohnheiten sind zwar da, haben allerdings keine großen Auswirkungen darauf, in welche Richtung sich dein Leben entwickelt. Werde dir vor allem über deine schlechten und ausbremsenden Gewohnheiten bewusst und bringe sie zu Papier. Nimm dir immer nur eine Gewohnheit zur Zeit vor, schreibe darunter die entsprechende positive Alternative, die du wählst und lege los.