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Was bedeutet Eigenverantwortung eigentlich genau?

Eigenverantwortung heißt, selbst das Ruder in die Hand zu nehmen. Der Verantwortliche hat bekanntlich immer am meisten Macht und auch die meisten Möglichkeiten, Dinge bzw. Umstände aktiv zu verändern. Wenn du dich also selbst verantwortlich machst für alles, was gerade in deinem Leben geschieht, gibst du dir damit auch selbst die Macht, diese Umstände entsprechend zu ändern, sofern sie dir nicht gefallen. Du bist schuld. Und wenn du schuld an negativen Umständen bist, kannst du ebenso schuld für positive und schöne Umstände sein. Durch Eigenverantwortung bringst du dich selbst überhaupt erst in die Position, Dinge anzugehen. Das heißt aber genauso, dass du die Verantwortung auch für deine Gefühle und Gedanken übernehmen kannst. Im Grunde genommen sind wir alle eigenverantwortlich und zwar für alles. Wenn etwas fremdverschuldet ist, kannst du dir zum Beispiel die Macht geben und entscheiden, wie du mit der Sache umgehst. Du bist also jederzeit verantwortlich dafür, wie du dich fühlst.

 

Wie kann ich denn Eigenverantwortung übernehmen?

Um Eigenverantwortung zu übernehmen, musst du bildlich gesprochen einen gewissen Schalter in deinem Kopf umlegen. Eigenverantwortung beschreibt eine Denkweise und auch eine Art und Weise, wie du mit Umständen, Geschehnissen und Menschen umgehst. Es gibt hier allerdings keine Pauschallösung, doch im nächsten Beitrag wirst du 5 Praxistipps kennenlernen, die dir ganz sicher weiterhelfen werden.

 

Die Eigenverantwortung bei fremdverschuldeten Ereignissen wie Verbrechen, Unfälle etc.

Nun, dieser Punkt wurde im 1. Abschnitt auch schon etwas angeschnitten. Generell ist es ja in der Tat etwas provokativ ausgedrückt, wenn gesagt wird, dass wir selbst immer an allem schuld sind, was wir erfahren. Doch hier darfst du deine Sichtweise etwas überdenken, da „Schuld“ nichts Negatives ist. Man kann es aber auch anders sagen: An der Tatsache äußerer Geschehnisse sind manchmal tatsächlich andere Menschen schuld, doch für deinen Umgang mit der jeweiligen Situation bist du wiederum selbst verantwortlich. Im Grunde genommen ist es eine Entscheidung. Entweder, du entscheidest dich dafür, dich ständig zu beschweren und dich somit herunterziehen zu lassen oder du triffst die klare Entscheidung, Dinge und Umstände, die sich nicht ändern lassen, so hinzunehmen, wie sie sind und das Beste aus jeder Situation zu machen. Der Unterschied dieser 2 Entscheidungen ist wirklich enorm und wirkt sich gravierend auf deine Lebensqualität aus.

 

Was bringt es mir genau, Eigenverantwortung zu übernehmen?

Durch Eigenverantwortung und die klare Umsetzung wirst du dich bei Weitem mächtiger fühlen, als wenn du in der Opferrolle bleiben würdest. In der Opferrolle hast du nämlich überhaupt keine Macht. Es ist dir gar nicht möglich, zu handeln. Wenn du dich verantwortlich machst, fühlst du dich nicht nur mächtig, sondern bist es auch. Du entwickelst dadurch ein ganz neues Selbstvertrauen und auch Urvertrauen in das Leben, wodurch du wiederum viel gelassener leben kannst. Bestimmte Ereignisse werden zwar immer noch sehr unangenehm sein, allerdings werden sie längst nicht mehr so große Wellen schlagen wie vorher. Sieh ziehen dich nicht mehr so stark herunter und deine Lebensenergie bleibt auf einem beständigen Level, welches viele Menschen nicht mal in Hochphasen des Lebens erreichen.

 

Deswegen ist die Opferrolle so beliebt:

 

Eigenverantwortung

Für viele Menschen ist die Opferrolle sehr bequem, da sie dann ja nichts tun müssen. Man bleibt in der Komfortzone, gibt ausschließlich anderen Menschen und gewissen Umständen die Schuld für das eigene Unwohl und geht durchs Leben mit angezogener Handbremse. An sich ist es aber ziemlich paradox, da es in der Opferrolle ja nicht wirklich bequem ist. Zumindest nicht so, dass man sich wohl fühlt und glücklich ist. Ganz im Gegenteil: die Bequemlichkeit führt dazu, dass wir uns nicht frei entfalten und nicht das tun, wofür wir hier sind. Wir sind auf der Welt, um unserer persönlichen Leidenschaft nachzugehen und das geht nur, wenn wir Eigenverantwortung für unser Leben übernehmen. Wir müssen erkennen, dass nicht ohne Grund jeder Mensch ein eigenes Leben geschenkt bekommen hat und es das einzige ist, was wir in der Hand haben. Die Opferrolle bleibt dennoch für viele der Ort, in den man sich zurückzieht, da man in dieser ja wie bereits beschrieben nicht aktiv werden muss. Man kann sitzen bleiben. Doch da es alles andere als angenehm ist, gibt es keinen wirklichen Grund, weiter in dieser Position zu verharren.

 

 

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