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So übernimmst Du Eigenverantwortung – „Praxisanleitung“

Tipp 1

Mach dir erst einmal bewusst, wo bzw. wie du Eigenverantwortung abgibst.

Indem du die Eigenverantwortung ablehnst, gibst du die Verantwortung nach außen hin ab. An andere Menschen oder auch an Umstände oder das Schicksal. Die Wahrheit ist, dass du nichts tun willst und die Verantwortung deshalb abgibst.
Beispiel: Du bist auf einer Party und ein Bekannter gibt dir etwas von seinen Drogen ab, die er mit auf die Party geschmuggelt hat. Du nimmst diese an und im Laufe des Abends verlierst du die Kontrolle und machst zusammen mit Freunden Möbel und andere Dinge in der Wohnung, in der die Party stattfindet, kaputt. Dadurch entsteht ein hoher Schaden, für den du jetzt anteilig finanziell aufkommen musst.
Eigenverantwortung übernehmen: „Okay, ich hatte die Wahl und habe die Drogen von diesem Typen angenommen. Jetzt muss ich die Konsequenzen tragen.“ Du erkennst, dass du selbst daran schuld bist, dass du jetzt blechen musst und schiebst diese nicht auf den Bekannten. So lernst du aus Erfahrungen.

Verantwortung abgeben:

Du bist wütend auf deinen Bekannten und konfrontierst ihn ständig damit, dass er dir das Geld gefälligst geben soll, da ja nur er schuld daran ist, indem er dir die Drogen angedreht hat. Du überträgst die Verantwortung auf ihn und wiederholst ständig folgenden Gedankengang: „Dieser Idiot! Nur wegen ihm stecke ich jetzt in der Klemme. Wieso passiert sowas immer mir?“ Mit der Entscheidung, so zu reagieren, lernst du höchstwahrscheinlich nicht aus deinen Fehlern, da du dir ja nicht einmal eingestehst, einen gemacht zu haben.
Es gibt noch unzählige Beispiele für Situationen, in denen wir Eigenverantwortung abgeben. Es fängt ja schon beim Wetter an. Du stehst morgens auf, schaust zum Fenster heraus und siehst, dass es regnet. Auch hier hast du wieder die Wahl, ob du Eigenverantwortung für deine Laune übernimmst oder dich abhängig von äußeren Umständen, in diesem Fall vom Wetter, abhängig machst.

 

Tipp 2

Deine Reaktion auf Umstände und Geschehnisse bestimmt dein zukünftiges Handeln.

Dass es wichtig ist, wie du auf die gewissen Dinge reagierst, weißt du bereits, da dieser Punkt in diesem und auch im letzten Beitrag über Eigenverantwortung erwähnt wurde. Doch bloß das stumpfe Lesen bringt dich natürlich nicht weiter. Du musst schon entsprechend handeln.
Nimm es dir jetzt ganz fest vor, dass du dich bei JEDER unangenehmen Sache oder Situation zuerst einmal selbst fragst: „Wie reagiere ich jetzt darauf? Was wäre am sinnvollsten, um möglichst gelassen zu bleiben?“
Tu das immer. Halte jedes Mal inne und mach dir bewusst, dass du immer und immer wieder die Wahl hast.

 

Tipp 3 

Es fängt immer bei den kleinen Dingen an.

Bringe regelmäßig den Hausmüll raus und halte deine Wohnung/dein Zimmer stets ordentlich und sauber. Dies gilt auch für deinen Briefkasten. Sortiere deine Papiere und entsorge die, die du nicht mehr benötigst. Sauge regelmäßig deinen Wagen von innen und sorge dafür, dass er auch von außen immer sauber aussieht. Das sind jetzt nur wenige Beispiele von vielen, allerdings wirst du durch diese kleinen Schritte merken, dass du das Gefühl bekommst, dein Leben viel besser im Griff zu haben. Nein, du hast dann nicht nur das Gefühl, sondern es wird tatsächlich so sein.

 

Tipp 4

 Übe dich darin, schnelle Entscheidungen zu treffen.

Auch hier sind es meist wieder kleine Schritte, die enorm wichtig sind und zum Großen und Ganzen beitragen. Wenn du in einem Restaurant bist, gib dir selbst maximal 60 Sekunden, um zu entscheiden, was du bestellst. Das Gleiche kannst und solltest du bei allen anderen Dingen und Situationen machen. Allerdings neigen wir oft dazu, unsere Vorhaben schnell wieder zu vergessen. Erinnere dich somit täglich daran und triff auch die kleinen Entscheidungen immer so schnell wie möglich. Du wirst merken, dass es kaum falsche Entscheidungen gibt und wenn doch, kannst du beim nächsten Mal ja einfach eine andere treffen.

 

Tipp 5

Zur Eigenverantwortung gehört auch ganz klar, aus Fehlern zu lernen!

Nun weißt du, dass deine Reaktion auf Ereignisse und Umstände so Einiges ausmacht. Doch nach der Reaktion kommt die Reflektion, das Einsehen von eigenen Fehlern und schlussendlich die Suche nach Wegen, es beim nächsten Mal anders zu machen. Immer wenn du einen Fehler an dir oder deinem Verhalten erkennst, ist das keinesfalls schlimm, doch du solltest ihn dir aufschreiben. Schreibe den Fehler auf und zusätzlich noch den Weg, der am optimalsten wäre bzw. den Fehler vermieden hätte. Wenn du diesen Tipp auch noch beherzigst, bist du wirklich auf dem besten Wege. Niemand von uns ist perfekt. Du wirst immer mal wieder Fehler machen und dich auch dabei erwischen, wie du nicht so souverän auf Ereignisse reagierst. Kein Problem, solange du es dir immer wieder bewusst machst und dir vornimmst, daraus zu lernen, ist alles okay. Mach das Beste draus!  😉

 

 

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