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Ein gesunder Umgang mit Geld ist erstens sehr vorteilhaft, doch zweitens auch für viele Menschen sehr schwierig. Geld ist ein Thema, bei dem sich wirklich die Geister scheiden, weil es viele verschiedene Glaubenssätze dazu gibt. Du träumst davon, dir möglichst wenige bis gar keine Gedanken mehr über Geld machen zu müssen? Dann bleib‘ auf jeden Fall dran und lies dir unseren heutigen Beitrag durch.

Positive Glaubenssätze bilden die Basis

Ohne die du gar nicht erst anfangen brauchst, dieses Thema aktiv anzugehen. Bevor du überhaupt die ersten Schritte machst und deinen Umgang mit Geld optimierst, solltest du dich mit deinen Glaubenssätzen beschäftigen. Wie denkst du wirklich über Geld? Glaubst du, dass Geld etwas Gutes ist? Oder ist Geld schlecht? Wichtig ist, dass du dir über deine wahren Denkmuster und Glaubenssätze bewusst wirst. Das Unbewusste in dir bestimmt darüber, wie viel Geld du einnimmst, wie hoch dein Vermögen ist und wie locker du mit dem Thema allgemein umgehen kannst.

 

Entwickle eine positive Einstellung zum Geld

Um deinen Umgang mit Geld zu üben und womöglich sogar runter von den Schulden zu kommen, bedarf es einer positiven Einstellung. Das heißt, dass du Geld und auch den Aspekt „viel Geld verdienen“ mit einem positiven Gefühl verbinden musst, denn nur so ziehst du auch mehr davon in dein Leben. Dazu gibt es ein paar simple Regeln im Umgang mit Geld, die dir in den nächsten Abschnitten nahegelegt werden.

positive Einstellung zu Geld

Wie entwickle ich eine positive Einstellung? Indem du einfach ehrlich zu dir selbst bist und akzeptierst, dass es dich freut, wenn du genügend oder auch mehr als genug Geld zur Verfügung hast. Wahrscheinlich macht es dir auch Spaß, Geld auszugeben. Dies ist nichts Negatives! Schlussendlich fühlt so jeder Mensch und die Frage ist immer nur, ob wir diese Emotion zulassen oder nicht.

 

Geld ist Energie

Dass die Entscheidung, eine positive Einstellung zu entwickeln, wichtig ist, weißt du nun bereits. Allerdings möchten wir dir an dieser Stelle auch deutlich machen, dass Geld nicht nur Papier ist. Geld ist auch Energie, denn ansonsten könnten wir Geld nicht anziehen oder abstoßen. Jeder Mensch, der viel Geld besitzt, hat dieses Geld aus irgendwelchen Gründen angezogen. Ebenso gibt es Gründe dafür, warum manche Menschen in Armut leben und da nur schwer herauskommen. Meistens liegt es nun mal an der Einstellung, denn du findest ja auch nicht den perfekten Partner, wenn du glaubst, dass Beziehungen lästig oder schlecht seien.

 

Kenne deine monatlichen Einnahmen und Ausgaben

Die beste Altersvorsorge ist es, ein Haushaltsbuch zu führen und somit ganz genau festzuhalten, wie viel Geld du wirklich monatlich ausgibst und einnimmst. Bei den Ausgaben wirst du vielleicht feststellen, dass es noch viele Möglichkeiten gibt, diese zu reduzieren. Dies führt wiederum natürlich dazu, dass am Ende des Monats mehr übrigbleibt. Sehr viele Menschen sind sich gar nicht bewusst darüber, für was sie ihr Geld wirklich verschwenden und dass sie eigentlich viel mehr besitzen könnten. Mehr Besitz führt meistens auch zu einem entspannteren Gefühl im Alltag, sofern man sich im Leben nicht ausschließlich auf materielle Dinge konzentriert, sondern sich auch um das Innere kümmert.

umgang mit finazen und geld

Tipp: Notiere dir JEDE einzelne Ausgabe und rechne sie am Ende des Monats zusammen und stelle die Einnahmen dagegen. Auf dieser Basis kannst du aufbauen und Optimierungen vornehmen.

 

Der „Schlechte Zeiten Groschen“

Empfehlenswert ist es ebenso, sich einen sogenannten Notgroschen aufzubauen, den man auch wirklich nur dann anrührt, wenn sich ein finanzieller Notfall ergibt. Nachdem du dir deine monatliche Bilanz vor Augen geführt hast, kannst du ganz einfach berechnen, wie viel Geld du pro Monat beiseite packen kannst. Diese monatliche Summe kann durch deine Optimierungen deiner Ausgaben und Einnahmen natürlich wachsen. Dieser Notgroschen wird ebenfalls dafür sorgen, dass sich eine gewisse Ausgeglichenheit und Sorgenfreiheit in dir aufbaut, zumindest in Bezug auf das Thema Finanzen. Auch hier ist es wichtig, dass du wieder komplett ehrlich zu dir selbst bist und dir nicht Gründe dafür suchst, deinen Notgroschen zu plündern. Notfall heißt Notfall. Also nur, wenn es wirklich nicht anders geht und ansonsten böse Konsequenzen auf dich warten.

 

Vermeide emotionale Käufe

Verfahre am besten immer nach dem Prinzip „Hell yeah or no“. Das bedeutet, nur die Dinge zu kaufen, die man wirklich unbedingt gerade haben möchte. Wenn die Antwort irgendwo dazwischen ist, solltest du dich erst einmal für ein Nein entscheiden. Wir kaufen ganz oft Dinge, die wir gar nicht wirklich haben wollen oder brauchen. Zudem ist es ratsam, die eigenen Emotionen bei jeder Kaufentscheidung etwas zurückzufahren und erst einmal rational darüber nachzudenken. Der Verstand kann hier als sehr nützliches Werkzeug dienen und Emotionen hingegen verleiten uns zu Käufen, die wir hinterher womöglich bereuen.

Emotionale Käufe vermeiden

Natürlich können wir unsere Gefühle nicht komplett abschalten, was auch gar nicht das Ziel sein sollte. Wenn wir etwas kaufen, sollten wir dabei stets ein gutes Gefühl haben, weshalb die Emotionen hier ebenfalls ein Tool sein können. Die Kunst ist es, die richtige Mischung aus Verstand und Emotionen zu finden. Wer sich bei Käufen rein auf die Emotionen beschränkt, wird höchstwahrscheinlich immer Geldprobleme haben oder bekommen.

 

Kaufe dir nur das, was du dir auch wirklich leisten kannst

Dieser Punkt baut ebenfalls darauf auf, dass du dir zu Anfang darüber klar werden musst, wie deine monatliche Bilanz überhaupt wirklich aussieht und wie du sie noch optimieren kannst. Darauf basierend solltest du dann bei jedem Kauf deinen Verstand verwenden, um zu berechnen, ob du es dir leisten kannst oder eher nicht. Nur so ist garantiert, dass du nie ins Minus gelangst, denn ein Minus auf dem Konto ist nie wirklich förderlich für deine innere Zufriedenheit. Auch wenn diese natürlich auch noch von vielen anderen Faktoren abhängig ist.

 

Sei großzügig, jedoch mit Bedacht

Geld und materielle Dinge krampfhaft festhalten zu wollen, ist kein gesunder Umgang. Es führt auch nicht dazu, dass du glücklich und sorgenfrei leben kannst. Versteifst du dich zu sehr auf die Materie, wirst du dich früher oder später damit identifizieren. Das wäre der Punkt, ab dem du abhängig bist. Geld ist Energie, die fließen muss, um sich frei entfalten zu können. Sei ruhig großzügig in einem Rahmen, der sich für dich persönlich gut anfühlt. Das können auch bloß ab und zu ein paar Euro Trinkgeld mehr sein oder dass du ab und an Menschen zum Essen einlädst. Großzügig sein hat nichts damit zu tun, gar nicht mehr aufs Geld zu achten und alles ohne Sinn & Verstand auszugeben.

Bedenke stets, deinen Verstand einzusetzen und auch auf deine Emotionen zu schauen. Sei nur großzügig, wenn du dabei wirklich ein gutes Gefühl hast und du es dir leisten kannst.

 

Zahle deine Schulden ab, auch wenn es lange dauert

Wenn du Schulden hast und sie nicht sofort komplett tilgen kannst, solltest du zumindest darauf achten, deine Schulden regelmäßig zu verringern. Selbst wenn es immer nur kleine Beträge sind, die du im Rahmen deiner Möglichkeiten zurückzahlst. Somit beeinflusst du dein Unterbewusstsein positiv, weil du aktiv etwas dafür tust, aus dem Minus wieder ins Plus zu gelangen. Dein Unterbewusstsein bemerkt dein positives Handeln und wird dafür sorgen, dass du auch wieder mehr Geld in dein Leben ziehen kannst.

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Beginne ab sofort, niemandem mehr etwas schuldig zu sein

Vielleicht gibt es gewisse Situationen im Leben, in denen es nicht anders geht. Manchmal müssen wir nun mal Schulden machen. Dabei sollten wir jedoch immer genau wissen, wofür wir es machen. In den meisten Fällen lassen sich Schulden vermeiden und dies fängt bei den alltäglichen Dingen an. Wenn du zum Beispiel zu einem Freund sagst: „Lege du bitte das Geld für den heutigen Restaurantbesuch aus. Ich gebe es dir am Wochenende zurück.“, dann hast du dich in diesem Moment dazu verpflichtet und hast sozusagen Schulden, weil nun dein Gegenüber damit rechnet. Solltest du diese Sache nun im Sand verlaufen lassen und darauf warten, bis dein Freund das Thema anspricht, verfrachtest du dich damit selbst ins Minus. Dies merkt auch wieder dein Unterbewusstsein.

Es ist etwas Anderes, wenn dein Freund sagen würde: „Nein, lass mal. Du kannst ja einfach irgendwann mal etwas ausgeben. Das Essen heute geht auf mich.“ In solch einem Fall hast du keine Schulden, weil die Verhältnisse klar und deutlich geklärt sind.

 

Wir hoffen, dass du dir den Beitrag nicht nur einfach durchliest, sondern bereit bist, mit den Inhalten zu arbeiten. Denke tagtäglich bewusst an die Dinge, die du hier gelernt hast und setze sie um. Du hast schließlich nur ein Leben und dieses gilt es, bestmöglich zu nutzen. Akzeptiere Materialismus, integriere ihn in dein Leben, doch versteife dich nicht zu sehr darauf. Deine innere Arbeit ist mindestens genauso wichtig.

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