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Dankbarkeit – Was ist mit dem Begriff Dankbarkeit genau gemeint?

Zuerst einmal sei gesagt, dass „dankbar sein“ und „Danke sagen“ zwei komplett verschiedene Dinge sind und nicht zwangsläufig miteinander zusammenhängen. So gibt es zum Beispiel Menschen, die sehr dankbar sind und diese Dankbarkeit auch wirklich in sich fühlen, aber bei eher banalen Dingen dann schlicht und einfach vergessen, danke zu sagen, also das Wort „Danke“ auszusprechen. Sie empfinden es unterbewusst gar nicht mehr als so unendlich wichtig, es immer wieder zu sagen, da sie es ja sowieso ständig spüren. Hingegen gibt es wiederum Menschen, die zu allem und jedem Danke sagen und das doppelt und dreifach bei jeder Kleinigkeit, doch im Inneren gar keine wirkliche Dankbarkeit fühlen. Natürlich gibt es nicht nur diese 2 Beispiele, sondern noch einige mehr und es trifft somit nicht auf jeden Menschen zu. Allerdings soll dadurch deutlich werden, dass Dankbarkeit nichts ist, was nach außen hin geäußert werden muss. Dankbarkeit ist so gesehen eher eine Mischung aus Gefühl und Gedanke. Das soll heißen, dass man sie intensiv fühlen kann und sie sich zudem auch bewusst in den eigenen Gedanken hervorrufen kann.

 

 

Es gibt keinen Menschen, der glücklich und zugleich undankbar ist.

Glück und Dankbarkeit hängen so sehr zusammen wie Unglück und fehlende Dankbarkeit. Menschen verlieren ihren Partner, weil sie ihn nicht mehr wertschätzen. Menschen werden zum Teil gekündigt, weil sie nicht dankbar für ihre Arbeitsstelle sind, sondern sie eher als Last ansehen. Für solche Ereignisse gibt es natürlich noch etliche weitere Gründe und es muss auch nicht immer mit einer nicht vorhandenen Dankbarkeit zusammenhängen. Allerdings ist es so, dass durch die Abwesenheit von Dankbarkeit viele unangenehme Dinge passieren und die Betroffenen in den meisten Fällen gar nicht wissen, dass es dadurch kommt. So gerät man schnell mal in einen Teufelskreis, da man mit jedem schlechten Ereignis weniger Gründe sieht, dankbar für das eigene Leben zu sein. Hingegen kann man enorm viel Positives bewirken, wenn man die Dankbarkeit verinnerlicht, im Inneren, sowie auch im Außen. Da der Weg immer von innen nach außen geht, manifestieren sich durch eine hohe Dankbarkeit im Inneren wiederum schöne und angenehme Umstände in der Außenwelt um einen herum. Dies bitte nicht falsch verstehen, denn mit „Wünsch dir was“ hat es nicht viel am Hut.

 

Für was soll oder kann man denn dankbar sein?

Diese Liste ist so unendlich lang, dass es kaum möglich ist, sie hier zu vollenden. Im nächsten Beitrag jedoch, wenn es um Praxisanleitungen zur Dankbarkeit geht, wirst du einige Beispiele kennenlernen, die dich zum Nachdenken und Handeln anregen. Kleiner Tipp: es geht lange nicht nur um den zwischenmenschlichen Bereich, also dass man dankbar ist für Hilfe, die man von außen bekommt. Das Thema ist viel tiefgehender und weitreichender.

 

Vom Unterbewusstsein ins Bewusstsein und wieder zurück.

Für einen eher undankbaren Menschen gilt es zu Beginn erstmal, die Undankbarkeit in das Bewusstsein zu rufen, sie sich also bewusst zu machen und zu erkennen, dass man tatsächlich undankbar ist. Der nächste Schritt ist dann nämlich, die Undankbarkeit in Dankbarkeit umzuwandeln, was dann zunächst ganz bewusst geschieht und tägliche Übung erfordert. Der letzte und entscheidende Schritt ist dann, diese Dankbarkeit so zu verinnerlichen, dass sie unterbewusst ständig präsent ist und man sich kaum mehr aktiv daran erinnern muss. Du merkst also, dass es wieder einmal ein Prozess ist, den man durchlaufen muss.

 

Warum ist Dankbarkeit denn so wichtig?

Wenn du bis hierhin gelesen hast, kannst du dir ganz sicher schon denken, dass ein hohes Level an Dankbarkeit enorm viele Vorteile hat. Im Endeffekt kannst du dadurch dein komplettes Leben positiv verändern. Zuerst wird es in eine positive Richtung gehen, bis du irgendwann kaum mehr negative Dinge erlebst und selbst wenn, du sogar für diese wieder im Nachhinein dankbar sein kannst. Gibt es dann überhaupt noch wirklich negative Erfahrungen? Die Antwort auf diese Frage lass ich jetzt einfach mal offen.