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Dankbarkeit – Deine Praxisanleitung

 

Dankbarkeit muss man tun, bevor man sie wirklich fühlt.

Das Wort Praxisanleitung lässt schon vermuten, dass es nun darum geht, dass du aktiv wirst, denn aus einer passiven Position heraus wirst du leider keine Veränderungen spüren können. Dass du auf diese Beiträge gestoßen bist und sie dir gerade durchliest, ist definitiv schon mal ein sehr wichtiger Schritt und bildet den Anfang aller Dinge.

Nimm dir die folgenden Praxistipps zu Herzen und arbeite wirklich mit ihnen, gerne auch Schritt für Schritt. Du musst nicht alles sofort umsetzen, denn dabei scheitern die meisten. Wenn du dir zum Anfang nur einen von den Tipps herausziehst und diesen täglich in dein Bewusstsein rufst, ist das schon wirklich sehr gut.

Dann kann es zum nächsten gehen und so weiter. Dir sei ganz viel Freude und Glück gewünscht!

Hier gelangst Du zum vorherigen Beitrag: –> Dankbarkeit – Warum es Dein Leben auf ein anderes Level bringt

 

Für was kann ich denn überhaupt dankbar sein?

Dankbarkeit

Es ist klar, dass dies eine individuelle Angelegenheit ist und jeder Mensch unterschiedliche Dinge findet, für die er dankbar ist bzw. sein sollte. Doch hier bekommst du mal ein paar Beispiele vor Augen geführt, sodass du verstehst, worum es bei dem ganzen Thema geht.

Du kannst dankbar sein für:

  • Die lieben Menschen in deinem Umkreis, sei es Familie oder Freundschaft.
  • Deine Arbeitsstelle und dass du nicht arbeitslos bist wie einige andere Menschen.
  • Dein Auto/Fahrrad/Mofa etc., welches dich stets von A nach B bringt, selbst wenn es ab und an ein paar Probleme macht.
  • Das Dach über deinen Kopf und dass du nicht draußen auf der Straße schlafen musst.
  • Deinen Laptop/PC und dein Smartphone, womit du täglich das unendlich große Internet nutzen kannst und in einer Zeit lebst, in der so Vieles möglich ist.
  • Deine Gesundheit, auch wenn es dir gesundheitlich ab und zu nicht so gut gehen sollte. Es gibt immer Menschen, die es schlimmer haben.
  • Die Luft zum Atmen und dafür, dass dir ein ganzes Leben geschenkt wurde, in dem du praktisch alles tun kannst, was du möchtest.
  • Den Stuhl/Sessel bzw. das Sofa, auf dem du gerade sitzt.

Und das sind nur einige Beispiele von unendlich vielen. Lass sie gerne auf dich wirken.

 

Ein Dankbarkeitstagebuch wird dein Bewusstsein enorm erweitern!

Dankbarkeitstagebuch

Das Gute an einem Dankbarkeitstagebuch ist, dass du nicht sehr viel schreiben musst und somit wirklich wenig zeitlichen Aufwand hast. Und dennoch ist es so enorm wertvoll, was du auch ganz bald merken wirst, sofern du diesen Tipp umsetzt.

Setze dich jeden Morgen für 10 Minuten ganz in Ruhe hin und überlege dir einen einzigen Grund oder eine einzige Sache oder auch Person, für die du dankbar bist. Das kann wirklich alles sein, selbst die „banalsten“ Dinge, die viele als selbstverständlich ansehen. Wenn dir mehr als 1 Sache einfällt, schreibe gerne mehrere Punkte auf.

Das Ziel ist es aber erst einmal, täglich zumindest einen Grund zu finden. Bevor du damit morgens beginnst, lies dir immer nochmal die bereits zusammengetragenen Punkte durch und fühle dich in sie hinein. Dieses Tagebuch kannst du so lange führen, wie du es möchtest und je länger du es tust, desto besser ist es und desto glücklicher wirst du. Falls dir mal wirklich keine Sache einfällt, ist das kein Weltuntergang. Dann geht es eben am nächsten Tag erst weiter.

 

Next Level: für schlechte Erfahrungen dankbar sein.

Wenn du das kannst und verinnerlicht hast, kann dir nichts und niemand mehr etwas anhaben und das ist wirklich ernst gemeint. Das heißt keinesfalls, dass du niemals mehr traurig oder deprimiert sein wirst. Vor Tiefphasen ist keiner auf diesem Planeten bewahrt, da es ein felsenfestes Naturgesetz ist, dass es ohne Tiefphasen keine Hochphasen geben kann. Darum geht es auch gar nicht. Es geht darum, dass du mit den sogenannten Tiefphasen viel besser umgehen kannst und sie im Endeffekt positiv für dich und dein Leben nutzt, indem du positive Erkenntnisse aus ihnen ziehst. So entwickelt sich ebenso eine Dankbarkeit für „schlechte“ Zeiten.

Das kannst du übrigens auch in dein Dankbarkeitstagebuch integrieren, da es sicher in deinem Leben bisher ein paar Erfahrungen gibt, die erst negativ waren, durch die du dann aber hinterher etwas Wertvolles gelernt hast.

 

Sobald du die Dankbarkeit wirklich fühlst, darfst du sie auch gerne äußern.

Dankbarkeit zeigen

Im letzten Beitrag wurde der Unterschied zwischen „dankbar sein“ und „Danke sagen“ bereits erläutert. Allerdings kannst du auch beide Dinge miteinander kombinieren. Wenn du jemandem für etwas dankbar bist, selbst wenn es nur banale oder kleine Dinge sind, sag es ihm oder ihr ruhig. Man sollte dabei ja nicht künstlich übertreiben, indem man sich innerhalb 1 Stunde 5 Mal bedankt. Aber es spricht rein gar nichts dagegen, zumindest mal zu äußern, dass man für etwas dankbar ist.

Im Gegenteil: damit bewirkt man wiederum viel Positives, weil so dann andere Menschen merken, für was man alles dankbar sein kann. Wenn du mit jemandem spazieren gehst und du gerade die Dankbarkeit für die frische Luft und die schöne Natur fühlst, sprich es ruhig mal aus. Ein kurzes „Ich bin so dankbar für diese frische Luft gerade.“ mag den einen oder anderen Menschen im ersten Moment zwar etwas irritieren, weil es nun mal viele als selbstverständlich ansehen, doch du setzt damit einen Samen in dieser Person.

Vielleicht erinnert sie sich 2 Jahre später erst blitzartig an deinen Satz, während sie sich in einer Tiefphase befindet und realisiert dann, wie schön Dankbarkeit sein kann. Das ist nur ein Beispiel, da man oft niemals sehen wird, welchen Samen man wie gepflanzt hat und in welcher Art und Weise er geerntet wird. Aber das ist auch nicht unbedingt notwendig.